Vad () ist eine Gemeinde im Kreis Cluj in der Region Siebenbürgen in Rumänien.
Der Ort ist auch unter der ungarischen Bezeichnung Révkápolnok bekannt.
Geographische Lage mini|links|Lage der Gemeinde Vad im Kreis Cluj Die Gemeinde Vad besteht aus sieben Dörfern und liegt auf einer Fläche von etwa 7400 Hektar im Nordwesten des Siebenbürgischen Beckens. Auf der linken Seite des Flusses Someș im Norden des Kreises Cluj und an der Kreisstraße (Drum județean) DJ 109E (ca. ein km Luftlinie östlich des DN 1C) befindet sich das Gemeindezentrum etwa 15 Kilometer nordwestlich von der Stadt Dej und etwa 70 Kilometer nördlich von der Kreishauptstadt Cluj-Napoca (Klausenburg) entfernt.
Geschichte Der Ort Vad wurde erstmals 1467 urkundlich erwähnt. Archäologische Grabungen südlich von Vad auf dem Berg Cetățuia genannt, deuten nach Angaben von M. Roska und I. Marțian auf eine Besiedlung der Region bis in die Jungsteinzeit zurück.Repertoriul Arheologic al României – Vad, abgerufen am 18. August 2023 (rumänisch) Weitere Funde aus der Römerzeit wurden in den Dörfern Bogata de Jos (ungarisch Alsobogáta)Repertoriul Arheologic al României – Bogata de Jos, abgerufen am 18. August 2023 (rumänisch). und in Cetan (ungarisch Csatány)Repertoriul Arheologic al României – Cetan, abgerufen am 18. August 2023 (rumänisch). gemacht.
Im Königreich Ungarn gehörte die heutige Gemeinde dem Stuhlbezirk Dés in der Gespanschaft Szolnok-Doboka, anschließend dem historischen Kreis Someș und ab 1950 dem heutigen Kreis Cluj an.
Bevölkerung Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt: VolkszählungVarga E. Árpád: Volkszählungen 1850–2002 bei kia.hu, letzte Aktualisierung am 2. November 2008 (PDF; 1 MB; ungarisch). Ethnie Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche Andere 1850 3058 2902 52 – 104 1920 4037 3930 2 – 105 1956 5389 5365 12 – 12 1992 2286 2249 2 – 35 2011 2008 1923 14 – 71 (Roma 6) 2021 2311 2217 2 – 92 (Roma 5) Seit 1850 wurde auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde die höchste Einwohnerzahl und gleichzeitig die der Rumänen 1956 ermittelt. Die höchste Bevölkerungszahl der Magyaren (145) wurde 1910, die der Roma (111) 1930 und die der Rumäniendeutsche (36) 1890 registriert.
Sehenswürdigkeiten In Vad die Klosterkirche Adormirea Maicii Domnului,Angaben zum Kloster in Vad bei protopopiatulortodox.ro (rumänisch) abgerufen am 24. August 2017 im 15. Jahrhundert von den moldauischen Woiwoden Ștefan cel Mare (Stefan der Große) und dessen Sohn Petru Rareș gestiftet, wurde 1973 bis 1975 erneut renoviert. Die Kirche steht unter Denkmalschutz.Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2015 aktualisiert (PDF; 12,7 MB; rumänisch) Im eingemeindeten Dorf Calna (ungarisch Kálna) die Holzkirche Sf. Arhangheli Mihail și Gavriil, 1672 errichtet, steht unter Denkmalschutz. An einem Balken der Kirche ist die Inschrift vleat 1672 Mihai Apafi mit kyrillischen Buchstaben zu sehen.
Weblinks
Vad bei ghidulprimariilor.ro Vad auf der Website des Kreisrates von Cluj
Einzelnachweise
Kategorie:Ersterwähnung 1467