Renate Willeg (* 20. Jahrhundert) ist eine deutsche Filmeditorin.
Renate Willeg war von Mitte der 1960er Jahre bis 1973 als Filmeditorin tätig, überwiegend für den Constantin Film. Sie wirkte bei 16 Krimi- und Unterhaltungsfilm-Produktionen mit. Ursula Höf machte bei Renate Willeg Anfang der 1970er in Berlin (West) ein Volontariat. In einem Interview 2017 erinnert sie sich: „Ich kam in den Spielfilmschneideraum von Renate Willeg. In dieser Firma wurden am laufenden Band Auftragsfilme für den alten Constantin Verleih produziert – Opas Kino! Es waren schreckliche Filme, schlimme Arbeitsbedingungen, sehr stressig, eine harte Schule, aber dafür handwerklich sehr vielfältig. [...] Die gesamte Postproduktionsplanung lag in den Händen des Schneideraumteams: inhaltliche und terminliche Absprachen mit dem Kopierwerk, den Tonstudios, den Geräuschemachern, Komponisten, dem Synchronregisseur und dem Mischmeister.“Emotion und Intellekt. Ein Interview mit Ursula Höf, der Preisträgerin des Geißendörfer Ehrenpreis Schnitt 2016, Filmplus - Festival für Filmschnitt und Montagekunst 2017
Filmografie (Auswahl) 1965–1966: Unser Pauker (Fernsehserie, 12 Folgen) 1967: Negresco**** 1967: Wenn es Nacht wird auf der Reeperbahn 1968: Der Arzt von St. Pauli 1969: Auf der Reeperbahn nachts um halb eins 1969: Charley’s Onkel 1970: Heintje – Mein bester Freund 1970: Das kann doch unsren Willi nicht erschüttern 1970: Das Stundenhotel von St. Pauli 1970: Der Pfarrer von St. Pauli 1971: Käpt’n Rauhbein aus St. Pauli 1971: Wir hau’n den Hauswirt in die Pfanne 1971: Fluchtweg St. Pauli – Großalarm für die Davidswache 1973: Unsere Tante ist das Letzte
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Einzelnachweise
Kategorie:Filmeditor Kategorie:Person (Film, Berlin) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren im 20. Jahrhundert Kategorie:Frau