zentriert|350x260px|Joanne Woodwards Stern auf dem Walk of Fame Die Oscar-Preisträgerin Joanne Woodward wird mit dem ersten Stern auf dem Hollywood Walk of Fame geehrt.

Ereignisse

9. Februar: Mit einem Stern für Joanne Woodward wird der Hollywood Walk of Fame begründet. 4. April: Der US-amerikanische Spielfilm Ben Hur, Regie William Wyler, wird bei der von der Academy of Motion Picture Arts and Sciences veranstalteten Oscarverleihung 1960 mit elf Academy Awards ausgezeichnet. Bernhard Grzimeks Film Serengeti darf nicht sterben erhält einen Oscar als Bester Dokumentarfilm. 20. Mai: Der Film La Dolce Vita (Das süße Leben) des italienischen Regisseurs Federico Fellini erhält bei den Internationalen Filmfestspielen in Cannes die Goldene Palme. Schauspielerin Anita Ekberg wird mit der Filmszene im römischen Trevi-Brunnen populär.

mini|Das Psycho-Haus mit dem Motel im Vordergrund

16. Juni: Uraufführung von Psycho. Dieser bedeutende Klassiker des US-amerikanischen Kinos gilt als eines von Alfred Hitchcocks zentralen Werken. Die Szene, in der die weibliche Hauptfigur unter der Dusche erstochen wird, zählt sowohl visuell als auch musikalisch zu den bekanntesten und meistzitierten Szenen der Filmgeschichte. 2. September: Der US-amerikanische Science Fiction-Film Die Zeitmaschine startet in den deutschen Kinos. Die Sieger der BRAVO Otto Leserwahl 1960: Kategorie – männliche Filmstars: Gold O. W. Fischer, Silber Hardy Krüger, Bronze Christian Wolff Kategorie – weibliche Filmstars: Gold Sabine Sinjen, Silber Ruth Leuwerik, Bronze Liselotte Pulver

Erfolgreichste Filme Top 10 in Deutschland Die zehn erfolgreichsten Filme an den deutschen Kinokassen nach Besucherzahlen:

Platz Besucher 1. Ben Hur 13.525.000 2. Der brave Soldat Schwejk 10.850.000 3. Das Spukschloß im Spessart 9.250.000 4. Im weissen Rössl 7.133.000 5. Ich zähle täglich meine Sorgen 6.423.000 6. Das süße Leben 5.482.000 7. O sole mio 5.356.000 8. Das Erbe von Björndal 5.198.000 9. Marina 4.770.000 10. Der Jugendrichter 4.765.000

Top 10 in den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. Platz Filmtitel Einspielergebnis in US-Dollar 1. Spartacus 14.000.000 2. Psycho 9.100.000 3. Exodus 8.500.000 4. Swiss Family Robinson 8.100.000 5. The Alamo 7.900.000 6. The World of Suzie Wong 7.500.000 7. BUtterfield 8 6.800.000 8. The Apartment 6.700.000 9. Ocean’s 11 5.500.000 10. From the Terrace 5.200.000

In anderen Staaten LandFilmtitelBesucherFrankreichBen Hur13,826,124IndienMughal-e-Azam100,000,000ItalienBen Hur15,400,000https://www.jpbox-office.com/bilanitalie.php?year=1960SowjetunionVdali ot rodiny42,000,000SpanienBen Hur4,653,194https://www.jpbox-office.com/bilanespagne.php?year=1960Vereinigtes KönigreichBen Hur13,200,000

Filmpreise

Golden Globe Awards 1960

Am 10. März werden im Cocoanut Grove in Los Angeles die Golden Globe verliehen.

Bestes Drama: Ben Hur von William Wyler Bestes Musical: Porgy and Bess von Otto Preminger Beste Komödie: Manche mögen’s heiß von Billy Wilder Bester Schauspieler (Drama): Anthony Franciosa in Viele sind berufen (Career) Beste Schauspielerin (Drama): Elizabeth Taylor in Plötzlich, letzten Sommer Bester Schauspieler (Musical/Komödie): Jack Lemmon in Manche mögen’s heiß Beste Schauspielerin (Musical/Komödie): Marilyn Monroe in Manche mögen’s heiß Bester Nebendarsteller: Stephen Boyd in Ben Hur Beste Nebendarstellerin: Susan Kohner in Solange es Menschen gibt Cecil B. DeMille Award: Bing Crosby

Oscarverleihung 1960

Die Oscarverleihung findet am 4. April im RKO Pantages Theatre in Los Angeles statt. Moderator ist Bob Hope.

Bester Film: Ben Hur von William Wyler Bester Hauptdarsteller: Charlton Heston in Ben Hur Beste Hauptdarstellerin: Simone Signoret in Room at the Top Bester Regisseur: William Wyler für Ben Hur Bester Nebendarsteller: Hugh Griffith in Ben Hur Beste Nebendarstellerin: Shelley Winters in Das Tagebuch der Anne Frank Beste Farbkamera: Robert Surtees für Ben Hur Beste Musik: Miklós Rózsa für Ben Hur Bester fremdsprachiger Film: Orfeu Negro von Marcel Camus Ehrenoscar für sein Lebenswerk: Buster Keaton

Internationale Filmfestspiele von Cannes 1960

Das Festival findet vom 4. Mai bis zum 20. Mai statt. Die Jury wählt unter Präsident Georges Simenon folgende Preisträger aus:

Goldene Palme: Das süße Leben von Federico Fellini Beste Schauspielerin: Jeanne Moreau in Stunden voller Zärtlichkeit und Melina Mercouri in Sonntags… nie!

Internationale Filmfestspiele Berlin 1960

Das Festival findet vom 24. Juni bis zum 5. Juli statt. Die Jury unter Präsident Harold Lloyd wählt folgende Preisträger aus:

Goldener Bär: Der Schelm von Salamanca (El Lazarillo de Tormes) von César Fernández Ardavín Bester Schauspieler: Fredric March in Wer den Wind sät Beste Schauspielerin: Juliette Mayniel in Kirmes Bester Regisseur: Jean-Luc Godard für Außer Atem

Filmfestspiele von Venedig

Das Festival findet vom 24. August bis zum 7. September statt. Die Jury wählt folgende Preisträger aus:

Goldener Löwe: Le Passage du Rhin von André Cayatte Bester Schauspieler: John Mills in Tunes of Glory Beste Schauspielerin: Shirley MacLaine in Das Appartement

Deutscher Filmpreis

Bester Film: Die Brücke Beste Regie: Bernhard Wicki für Die Brücke Beste Hauptdarstellerin: Nadja Tiller für Labyrinth der Leidenschaften Bester Hauptdarsteller: Walter Giller für Rosen für den Staatsanwalt Beste Nebendarstellerin: Edith Schultze-Westrum für Die Brücke Bester Nebendarsteller: Hanns Lothar für Buddenbrooks

British Academy Film Awards 1960

Bester Film: Ben Hur von William Wyler Bester britischer Darsteller: Peter Sellers für Junger Mann aus gutem Haus Bester ausländischer Darsteller: Jack Lemmon für Manche mögen’s heiß Beste britische Darstellerin: Audrey Hepburn für Geschichte einer Nonne Beste ausländische Darstellerin: Shirley MacLaine für Immer die verflixten Frauen

Étoile de Cristal

Bester Film: Mit dem Kopf gegen die Wände von Georges Franju Bester Darsteller: Charles Aznavour in Mit dem Kopf gegen die Wände Beste Darstellerin: Emmanuelle Riva in Hiroshima, mon amour Bester ausländischer Film: Die Erfindung des Verderbens von Karel Zeman Bester ausländischer Darsteller: Hannes Messemer in Der falsche General Beste ausländische Darstellerin: Ewa Krzyżewska in Asche und Diamant

New York Film Critics Circle Award

Bester Film: Söhne und Liebhaber von Jack Cardiff Beste Regie: Jack Cardiff für Söhne und Liebhaber und Billy Wilder für Das Appartement Bester Hauptdarsteller: Burt Lancaster in Elmer Gantry Beste Hauptdarstellerin: Deborah Kerr in Der endlose Horizont Bester ausländischer Film: Hiroshima, mon amour von Alain Resnais

National Board of Review

Bester Film: Söhne und Liebhaber von Jack Cardiff Beste Regie: Jack Cardiff für Söhne und Liebhaber Bester Hauptdarsteller: Robert Mitchum in Der endlose Horizont und Das Erbe des Blutes Beste Hauptdarstellerin: Greer Garson in Sunrise at Campobello Bester Nebendarsteller: George Peppard in Das Erbe des Blutes Beste Nebendarstellerin: Shirley Jones in Elmer Gantry Bester fremdsprachiger Film: Apus Weg ins Leben: Apus Welt von Satyajit Ray

Laurel Award

Bestes Action-Drama: Der unsichtbare Dritte von Alfred Hitchcock Bester Action-Darsteller: Gary Cooper in Sie kamen nach Cordura Bestes Drama: Anatomie eines Mordes von Otto Preminger Bester dramatischer Darsteller: James Stewart in Anatomie eines Mordes Beste dramatische Darstellerin: Elizabeth Taylor in Plötzlich im letzten Sommer Beste Komödie: Bettgeflüster von Michael Gordon Bester komödiantischer Darsteller: Cary Grant in Unternehmen Petticoat Beste komödiantische Darstellerin: Doris Day in Bettgeflüster Bestes Musical: Can-Can von Walter Lang Bester Musical-Darsteller: Frank Sinatra in Can-Can Beste Musical-Darstellerin: Shirley MacLaine in Can-Can Bester Unterhaltungsfilm: Der unheimliche Zotti von Charles Barton

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen Astor de Oro: Die Brücke von Bernhard Wicki Directors Guild of America Award: William Wyler für Ben Hur, George Stevens (Lebenswerk) Ernst-Lubitsch-Preis: Ladislao Vajda für die Regie zu Ein Mann geht durch die Wand Louis-Delluc-Preis: Noch nach Jahr und Tag von Henri Colpi Nastro d’Argento: Der falsche General von Roberto Rossellini und Wilde Erdbeeren von Ingmar Bergman Preis der deutschen Filmkritik: Die Brücke von Bernhard Wicki Festival Internacional de Cine de Donostia-San Sebastián: Romeo, Julia und die Finsternis von Jiří Weiss (Goldene Muschel) Writers Guild of America Award: Fünf Pennies (Bestes Musical), Das Tagebuch der Anne Frank (Bestes Drama), Manche mögen’s heiß (Beste Komödie), Norman Krasna (Lebenswerk)

Geburtstage Januar bis März mini|125px|Hannes Jaenicke (* 26. Februar) mini|125px|Jennifer Grey (* 26. März) mini|125px|Axel Prahl (* 26. März) Januar 1. Januar: Adriana Altaras, deutsche Schauspielerin 10. Januar: Gurinder Chadha, britische Regisseurin 10. Januar: Jay Russell, US-amerikanischer Regisseur 11. Januar: Stanley Tucci, US-amerikanischer Schauspieler 12. Januar: Oliver Platt, kanadischer Schauspieler 13. Januar: Kevin Anderson, US-amerikanischer Schauspieler 15. Januar: Ralph Herforth, deutscher Schauspieler 18. Januar: Mark Rylance, britisch-amerikanischer Schauspieler 28. Januar: Robert von Dassanowsky, US-amerikanischer Filmhistoriker und -produzent († 2023)

Februar 4. Februar: Jenette Goldstein, US-amerikanische Schauspielerin 6. Februar: Megan Gallagher, US-amerikanische Schauspielerin 7. Februar: Klaus J. Behrendt, deutscher Schauspieler 7. Februar: James Spader, US-amerikanischer Schauspieler 14. Februar: Meg Tilly, US-amerikanische Schauspielerin 18. Februar: Greta Scacchi, italienische Schauspielerin 26. Februar: Hannes Jaenicke, deutscher Schauspieler

März 11. März: Robert Glenister, britischer Schauspieler 12. März: Jason Beghe, US-amerikanischer Schauspieler 12. März: Cheick Fantamady Camara, guineischer Regisseur und Dokumentarfilmer († 2017) 12. März: Courtney B. Vance, US-amerikanischer Schauspieler 13. März: John Greyson, kanadischer Regisseur 14. März: Petter Næss, norwegischer Schauspieler und Regisseur 15. März: Chris Sanders, US-amerikanischer Filmanimator 16. März: Christiane Leuchtmann, deutsche Theater- und Fernsehschauspielerin sowie Hörspiel- und Hörbuchsprecherin 17. März: Arye Gross, US-amerikanischer Schauspieler 17. März: Pietro Scalia, italienischer Filmeditor 18. März: Steven Kloves, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur 18. März: Max Tidof, deutscher Schauspieler 19. März: Angelo Colagrossi, italienischer Autor und Regisseur 19. März: Stefanie Mühle, deutsche Schauspielerin († 2011) 22. März: Nicole Holofcener, US-amerikanische Regisseurin und Drehbuchautorin 24. März: Kelly LeBrock, US-amerikanische Schauspielerin 25. März: Brenda Strong, US-amerikanische Schauspielerin 26. März: Jennifer Grey, US-amerikanische Schauspielerin 26. März: Katharina Meinecke, deutsche Schauspielerin 26. März: Axel Prahl, deutscher Schauspieler 27. März: Sabine Arnhold, deutsche Synchron- und Hörspielsprecherin 29. März: Annabella Sciorra, US-amerikanische Schauspielerin 30. März: Antonia Franceschi, US-amerikanische Schauspielerin und Balletttänzerin

April bis Juni mini|125px|Benjamin Völz (* 13. Mai) mini|125px|Kristin Scott Thomas (* 24. Mai) April 4. April: Lorraine Toussaint, US-amerikanische Schauspielerin 4. April: Hugo Weaving, australischer Schauspieler 10. April: Olivia Brown, US-amerikanische Schauspielerin 14. April: Brad Garrett, US-amerikanischer Schauspieler 15. April: Susanne Bier, dänische Regisseurin 19. April: Nicoletta Braschi, italienische Schauspielerin 23. April: Valerie Bertinelli, US-amerikanische Schauspielerin 23. April: Craig Sheffer, US-amerikanischer Schauspieler 26. April: Markus Hering, deutscher Schauspieler