Das Boot ist voll ist ein Spielfilm von Markus Imhoof, der unter anderem auf dem gleichnamigen Sachbuch des Schweizer Journalisten und Schriftstellers Alfred A. Häsler beruht.

Handlung Sechs Personen ist 1942 während des Zweiten Weltkriegs die Flucht aus Deutschland in die neutrale Schweiz gelungen, doch diese beschliesst im August dieses Jahres eine Verschärfung ihrer Aufnahmebedingungen. Die sechs – überwiegend Jüdinnen und Juden sowie ein Deserteur der deutschen Wehrmacht – versuchen, auch mit etwas Komplizenschaft einiger Dörfler, durch Kleider-, Rollen- und Papiertausch die Bedingungen zu erfüllen. Doch der Dorfpolizist durchschaut das Verstellspiel, fühlt sich hintergangen und ordnet das offizielle Verfahren an. Die schweizerischen Vorschriften sehen vor, dass Juden und Jüdinnen allein aufgrund ihrer Verfolgung aus rassistischen Motiven kein Aufenthaltsrecht in der Schweiz zusteht; sie werden über die Grenze nach Deutschland zurückgeschickt. Bleiben dürfen nur Familien mit kleinen Kindern und politisch Verfolgte.

Hintergrund Laut Abspann

Kritiken

Auszeichnungen Academy Award 1982: Nominierung für den besten fremdsprachigen Film.

Berlinale 1981: C.I.D.A.L.C. Preis für Markus Imhoof FIPRESCI-Preis für Markus Imhoof Interfilm Preis für Markus Imhoof OCIC Preis für Markus Imhoof Silberner Bär für Markus Imhoof Nominierung für den Goldenen Bär für Markus Imhoof

Max Ophüls Festival 1982: Nominierung für den Max-Ophüls-Preis für Markus Imhoof

David di Donatello Awards 1982: René Clair Preis für Markus Imhoof

Siehe auch Schweizer Filmgeschichte Der im Film vorkommende Armeelastwagen Berna L275/10 befindet sich heute im Zuger Depot Technikgeschichte.

Literatur Fritz Gnädinger, "Vom Einzelschicksal zum «vollen Boot»", in: Schaffhauser Heimatbuch – Grenzland im 2. Weltkrieg, 2007, S. 52–54.

Einzelnachweise

Weblinks

Filminfos auf der Website von Markus Imhoof

Kategorie:Filmtitel 1980 Kategorie:Schweizer Film Kategorie:Filmdrama Kategorie:Zweiter Weltkrieg im Film Kategorie:Literaturverfilmung