Friedrich Wilhelm Fischer-Derenburg (* 21. August 1882 in Derenburg; † 26. Oktober 1973 in Krugersdorp, Südafrika) war ein deutscher Maler.
Leben Friedrich Wilhelm Fischer-Derenburg studierte 1902/1903 an den Kunstakademien in Dresden und Berlin. Er unternahm Studienreisen in mehrere Länder Westeuropas und wurde Schüler der Kunstschule Gent. Von 1912 bis 1914 nahm er an einer Forschungsreise des Ethnologen Leo Frobenius teil, die ihn nach Nordafrika, in das Atlasgebirge und in die Sahara führte.6. 1912–14 Sahara-Atlas (Algerien), (DIAFE VI): Felsbilder, Vorgeschichte – Frobenius-Institut Frankfurt am Main – Fischer-Derenburg, Wilhelm: Felszeichnung aus dem Tale von Taghit. – Abbildung eines Werkes in der Zeitschrift Jugend, 29. Jg., 1924, Heft 02, S. 35. Bis 1943 war er freiberuflich als Kunstmaler in Berlin-Schmargendorf tätig, später war er in Roßwein ansässig. Von 1927 bis 1939 war er Mitglied im Verein Berliner Künstler und in der Zeit des Nationalsozialismus obligatorisch in der Reichskammer der bildenden Künste. Es ist jedoch lediglich seine Teilnahme an der Frühjahrsausstellung 1938 des Vereins Berliner Künstler belegt.
1963 übersiedelte er im hohen Alter zu Verwandten nach Krugersdorp in Südafrika. Sein künstlerisches Schaffen galt der Landschafts-, Stillleben- und Blumenmalerei sowie Bildnissen.
Werke (Auswahl)
Flußregulierung im Striegistal (1952, Öl)Der Bildindex der Kunst und Architektur nennt das Bild als Exponat auf der Dritten Deutschen Kunstausstellung. Lt. Katalog war Fischer-Derenburg auf dieser Ausstellung nicht vertreten. Es ist zu vermuten, dass er das Bild eingereicht hatte, es aber nicht berücksichtigt wurde. Aktiv in der Reichsschmiede Rosswein (1952, Öl)
Literatur
Einzelnachweise
Kategorie:Maler (Deutschland) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1882 Kategorie:Gestorben 1973 Kategorie:Mann