In der Liste der Stolpersteine in Bergen auf Rügen werden jene Gedenksteine aufgeführt, die im Rahmen des Projektes Stolpersteine des Künstlers Gunter Demnig auf dem Gebiet der Stadt Bergen auf Rügen verlegt wurden.

Die ersten zwei Stolpersteine wurden am 15. September 2007 vor dem Haus Markt 19 für den jüdischen Kaufmann Albert Noack und dessen Schwester Ida gesetzt.15. September – Tag für Demokratie und Toleranz. In: Stadtbote, September 2007, Hrsg. Stadt Bergen, S. 8; stadt-bergen-auf-ruegen.de (PDF; 1,9 MB)Projekt „Stolpersteine“ für Demokratie und Toleranz. In: Stadtbote, Oktober 2007, Hrsg. Stadt Bergen, S. 5; stadt-bergen-auf-ruegen.de (PDF; 1,3 MB) Im Februar 2021 wurden die Stolpersteine mit brauner Farbe beschmiert.dpa: Kriminalität - Bergen auf Rügen - "Stolpersteine" auf Rügen beschädigt: Staatsschutz ermittelt. In: sueddeutsche.de, 23. Februar 2021. Abgerufen am 24. Mai 2022. Am 23. Mai 2022 wurden die beiden Stolpersteine durch Gunter Demnig erneuert und zudem sechs weitere Stolpersteine für fünf Personen vor dem Rathaus der Stadt verlegt, die der Familie Wein gewidmet sind.prora-zentrum.de, „Stolpersteinverlegung in Bergen auf Rügen“, 24. Mai 2022, abgerufen am 27. Oktober 2022

Verlegte Stolpersteine

Weblinks

Projektseite des Künstlers Gunter Demnig

Literatur Manja Richert: Jüdische Familien in Deutschland, Vorpommern und auf Rügen. In: Bergen im Nationalsozialismus. Ein Stadtführer (=Veröffentlichungen des Prora Zentrum e. V., Bildung–Dokumentation–Forschung, Band 3) Rügendruck, Putbus 2007, S. 54–68.

Einzelnachweise Wenke Büssow-Krämer: Sterilisiert, weil sie den Falschen liebte, in: Ostseezeitung Stralsund, 20. April 2023, Seite 10

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