mini|Die Kalvarienbergkapelle am Dittwarer Kreuzhölzle (2017) Die Kalvarienbergkapelle in Dittwar, einem Stadtteil von Tauberbischofsheim im Main-Tauber-Kreis in Baden-Württemberg, wurde ab 1730 geplant und bis zum Jahre 1747 als zwölfte von insgesamt vierzehn steinernen Kapellen als Kreuzwegstationen errichtet.

Lage Die Kalvarienbergkapelle befindet sich südlich von Dittwar. Sie ist die 12. Station von insgesamt vierzehn steinernen Kapellen des Dittwarer Kreuzweges, der vom Ortsausgang bis zum Kreuzhölzle hinauf führt.Manfred Maninger: Chronik der Gemeinde Dittwar, 1968. Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V. (Hrsg.). Online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 17. August 2017.

Geschichte mini|12. Kreuzwegstation: Jesus stirbt am Kreuze, im Hintergrund die Kalvarienbergkapelle mit einem Altar zur Erinnerung an die Kreuzigung Bereits 1730 begannen die Planungen der Dittwarer Kreuzwegstationen zum „Kalvarienberg“ am Kreuzhölzle. Bis 1747 erhielt der Kreuzweg 14 kleine Steinkapellen als Kreuzwegstationen und die Druckerlaubnis einer bischöflichen Kommission für das erste Wallfahrtsbüchlein wurde erteilt. Der Kreuzweg des Jahres 1747 mit der Kalvarienbergkapelle wurde durch Christoph Bernhard Müller, den damaligen Verwalter des Spitals Tauberbischofsheim, gestiftet.Heimat- und Kulturverein Dittwar: Wallfahrt zum Kreuzhölzle 2, Die Geschichte. Heimat- und Kulturverein Dittwar e. V. (Hrsg.). Online auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 17. August 2017. Die 12. Kapelle wurde „Kalvarienberg“ genannt, da sie größer als die Übrigen war und sich in der „Kalvarienbergkapelle“ ein Altar zur Erinnerung an die Kreuzigung befand.Pfarrer Rupert Kleemann: Wallfahrt zum Kreuzhölzle. In: Festschrift: 300 Jahre Kreuzkapelle – Dittwarer Heimatfest 9./10. und 11. September 1983. Online verfügbar gemacht auf www.hkvdittwar.de. Abgerufen am 17. August 2017. Ursprünglich handelte es sich beim Dittwarer Kalvarienbergkapelle um eine Behausung der Einsiedler. Diese wurde aber von einem Freiherrn Bettendorff aus Gissigheim zu einem Kapellchen umgebaut.

Von der ersten Station bis zum Kalvarienberg zählte man bei der Planung des Kreuzweges 1361 Schritte; Das soll laut Legende der Abstand des historischen Kreuzweges in Jerusalem sein. Im ersten Wallfahrtsbüchlein wurden auch eine ganze Reihe von weiteren Wundern aufgezählt, die sich im Jahre 1670 ereignet haben sollen.

Im Jahre 1977 wurde die Kalvarienbergkapelle renoviert.

Name Die Kapelle erhielt den Namen Kalvarienbergkapelle, da sie den Dittwarer Stationsweg, einen Passionsweg, beschließt.

Denkmalschutz Der Kalvarienbergkapelle ist ein Kulturdenkmal der Stadt Tauberbischofsheim.Regierungspräsidium Stuttgart (Hrsg.): Liste der Bau- und Kunstdenkmale mit Stand vom 15. Februar 2012. Sie steht zusammen mit der angrenzenden Kreuzkapelle, einem Bildstock und den Kreuzwegstationen als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz.

Weblinks

Geschichte der Kirchengemeinde in der Dittwarer Ortschronik (unter dem Gliederungspunkt A. Allgemeiner Teil, 3. Kirchengemeinde) auf der Website des Heimat- und Kulturvereins Dittwar. Wallfahrt zum Kreuzhölzle in der Pfarrei St. Laurentius (1) und (2) auf der Website des Heimat- und Kulturvereins Dittwar. Wallfahrt zum Kreuzhölzle auf der Website der Seelsorgeeinheit Tauberbischofsheim

Einzelnachweise

Kalvarienbergkapelle Kategorie:Kulturdenkmal in Tauberbischofsheim Kategorie:Wallfahrtskirche des Erzbistums Freiburg Kategorie:Katholischer Wallfahrtsort in Baden-Württemberg Kategorie:Kapelle im Erzbistum Freiburg Dittwar Kategorie:Kreuzweg Kategorie:Erbaut in den 1730er Jahren Kategorie:Erbaut in den 1740er Jahren Kategorie:Kirchengebäude in Europa Kategorie:Kapelle im Main-Tauber-Kreis