Robert Küssel (* 13. Mai 1895 in Gleiwitz, Oberschlesien, Deutsches Reich; † 29. September 1970 in BerlinJürgen Wölfer / Roland Löper: Das große Lexikon der Filmkomponisten. Berlin 2003, S. 295) war ein deutscher Musiker (Cellist), Kapellmeister, Komponist und Filmkomponist.
Leben und Wirken Robert Küssel, ein Sohn von Gastronomen, besuchte die Bürgerschule im heimatlichen Gleiwitz. Anschließend ließ er sich an der Herzoglichen Musikschule Bauden (Oberschlesien) künstlerisch ausbilden. Bis 1928 wirkte er anschließend als Obercellist an diversen Orchestern, ehe er sich ab 1929 als Komponist zu betätigen begann.
Küssel hat sich vor allem einen Namen mit Marschmusiken gemacht.Robert Küssel: “Soldaten-Kameraden”Robert Küssel: „Löwengeschwader-Marsch“ In den 1930er-Jahren kamen auch mehrere Kompositions-Aufträge für minder bedeutenden Filme hinzu, im Dritten Reich bediente er vor allem Produktionen mit soldatischen Themen. Er hat auch als Kapellmeister gewirkt.
Zum 1. November 1932 trat Küssel der NSDAP bei (Mitgliedsnummer 1.370.618).Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/23970783Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4331
Filmografie (komplett) 1933: Die vom Niederrhein 1933: Die Fahrt ins Grüne 1934: Eine Siebzehnjährige 1936: Soldaten – Kameraden 1938: Kameraden auf See 1939: D III 88 1952: Drei Tage Angst
Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 927. Fred K. Prieberg: Handbuch Deutsche Musiker 1933–1945. CD-ROM-Lexikon, Kiel 2009, 2. Auflage, S. 4331–4335. online
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