Max Walter (* 1912; † 1975) war ein deutscher Turner der TSG Weinheim.Hohe Turnklasse in Lahr in: Freiburger Zeitung vom 9. November 1936.
Karriere Walter war neben Willi Stadel und Franz Beckert drittstärkster badische TurnerWalter, Max. In: TSG-Lexikon. Sonderausgabe des TSG Journals zum Jubiläum, TSG Weinheim, März 2012, S. 36. () und neben Franz Eschwei einer der stärksten Geräteturner der TSG Weinheim. Als Mitglieder der badischen Riege gewannen beide von 1938 bis 1941 vier Mal die deutsche Mannschaftsmeisterschaft.Eschwei, Franz. In: TSG-Lexikon. 2012, S. 8. 1938 gewann er auch die Badischen Turnmeisterschaften 1938.
1934 wurden er und Eschwei wie auch die Weinheimer Turnerin Margot Nutzenberger-Hammer und der ebenfalls dem Verein zugehörige Handballer Leonhard Schwöbel offiziell als Anwärter für die Olympischen Spiele 1936 nominiert.Olympia. In: TSG-Lexikon. 2012, S. 22.
Walter nahm an zahlreichen Wettkämpfen teil, so beispielsweise 1936 in einem Gauvergleichskampf für NordbadenTurnsportliches Großereignis in Lahr in: Freiburger Zeitung vom 6. November 1936. sowie an den badischen Meisterschaften im Geräteturnen 1937.Badische Meisterschaften im Geräteturnen in: Freiburger Zeitung vom 18. Januar 1937. Am 28. April 1940 wurde Walter als Teil der badischen Bereichsmannschaft gemeinsam mit Anton Kippert, Emil Anna, Hans Pludra, Karl Stadel, Franz Beckert und Willi Stadel deutscher Mannschaftsmeister im Gerätturnen.Mit 15,8 Punkten Vorsprung Deutscher Meister in: Badische Presse vom 29. April 1940. Im Mehrkampf bei den in Karlsruhe ausgetragenen Deutschen Turnmeisterschaften 1941 erreichte Walter, inzwischen Angehöriger der Luftwaffe, den 19. Rang.Deutsche Turnzeitung, Berlin 9. Februar 1941 (Folge 6, 86. Jahrgang), S. 50.
Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er als Schriftwart zeitweise dem Vereinsvorstand an und war unter anderem 1964 bei einem Arbeitseinsatz desselben in Mörlenbach-Rohrbach im hessischen Mumbachtal dabei, wo der Verein 1961 bei Karl Wambolt von Umstadt den „Lindenhof“ pachtete und das mittelalterliche Hofgut zu einer modernen Freizeitsport-Modellanlage für die TSG-Abteilungen ausbaute. Die Einweihung erfolgte sieben Jahre nach seinem Tod am 15. Mai 1982.Heinz Keller: In Rohrbach hat sich ein Traum erfüllt. In: TSG Journal. Ausg. 01/2016, TSG Weinheim, S. 12–13.
Einzelnachweise
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