Oberschweinach ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Neustadt an der Aisch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Oberschweinach liegt in der Gemarkung Unterschweinach.
Geografie Das Dorf liegt am Schweinachbach, einem rechten Zufluss der Aisch. 0,25 km nördlich des Ortes liegt der Häckerwald, 0,5 km südwestlich das Linsenfeld und 0,75 km südlich das Waldgebiet Linsenkreuz. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Unterschweinach (1,1 km westlich), zu einer Gemeindeverbindungsstraße bei Herrnneuses (1,9 km östlich) und zur Staatsstraße 2255 (0,2 km südöstlich), die nach Neustadt (3 km nordwestlich) bzw. nach Schellert verläuft (1,5 km südlich).
Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Oberschweinach 5 Anwesen. Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft hatte das Klosteramt Birkenfeld. Grundherren waren das Fürstentum Bayreuth (Klosteramt Birkenfeld: zwei Halbhöfe; Klosteramt Münchaurach: zwei Güter) und das Rittergut Stübach (ein Gut).H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim. S. 121.
Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Oberschweinach dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Oberroßbach und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Oberroßbach zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gegründete Ruralgemeinde Unterschweinach umgemeindet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim. S. 192. Am 1. Juli 1969 wurde Oberschweinach nach Neustadt an der Aisch eingemeindet.
Baudenkmäler In Oberschweinach gibt es drei Baudenkmäler: Haus Nr. 2: Wohnhaus Steinkreuz sogenanntes Linsenkreuz
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 50 38 55 60 55 52 57 58 48 50 47HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 9 9 12 12 10 9 10 13Quelle
Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und gehört bis heute zur Kirchengemeinde St. Maria (Birkenfeld), die eine Filiale von St. Katharina (Schauerheim) ist. Die Katholiken sind nach St. Johannis Enthauptung (Neustadt an der Aisch) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Neustadt an der Aisch Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim