Hasenlohe ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Neustadt an der Aisch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Hasenlohe liegt in der Gemarkung Schauerheim.

Geografie Das Dorf liegt am Nesselbach. 0,25 km westlich des Ortes liegt das Bodenfeld, 0,5 km südwestlich das Flurgebiet Kastner, 0,5 km südöstlich der Marberg (), 1 km nördlich der Schloßbuck, 1 km nordöstlich der Haagranken. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Dietersheim zur Bundesstraße 470 (1,8 km südlich) bzw. zur Kreisstraße NEA 6 (0,3 km nördlich), die nach Schauerheim zur Kreisstraße NEA 16 (2 km östlich) bzw. nach Unternesselbach zur Kreisstraße NEA 26 verläuft (2,1 km nordwestlich).

Geschichte Der Ort wurde 1169 als „Hasenloch“ erstmals urkundlich erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Hase, das Grundwort Loch bedeutet Wald. 1541 war „Hasenloe“ eine herrschaftliche Schäferei.Siehe Website www.neustadt-aisch.de

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Hasenlohe 3 Anwesen (1 Mühle, 2 Gülthöfe). Das Hochgericht übte das brandenburg-bayreuthische Stadtvogteiamt Neustadt an der Aisch aus. Die Dorf- und Gemeindeherrschaft sowie die Grundherrschaft über alle Anwesen hatte das Kastenamt Neustadt an der Aisch.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 100.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Dachsbach und Kammeramt Neustadt. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Hasenlohe dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Schauerheim und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Schauerheim zugeordnet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 190. Am 1. Januar 1972 wurde Hasenlohe im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Neustadt an der Aisch eingemeindet.

Ehemalige Baudenkmäler Haus Nr. 1: Wohnstallhaus Haus Nr. 3a: Erdgeschossiges Wohnstallhaus Ehemalige Mühle: Wohl „1805“ (abgewitterte Jahreszahl im Keilstein der Haustür). Zweigeschossiges Walmdachhaus, das Erdgeschoss aus Quadern, das Obergeschoss Fachwerk von 2 zu 8 Fenster. Im östlichen Mühlenteil Rechtecktür, im Keilstein Mühlrad, zweiflügelige, aufgedoppelte Tür. Profiliertes Holztraufgesims.R. Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 85. Denkmalschutz mittlerweile aufgehoben, Objekt evtl. abgerissen.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 51 50 68 54 49 39 46 58 48 44 41HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahr 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 6 6 9 8 9 8 8 12Quelle Dort als Haasenlohe aufgelistet.

Religion Der Ort ist seit der Reformation evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Katharina (Schauerheim) gepfarrt. Die Katholiken sind nach St. Johannis Enthauptung (Neustadt an der Aisch) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Neustadt an der Aisch Kategorie:Ort im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ersterwähnung 1169