Chausseehaus ist ein Gemeindeteil der Kreisstadt Neustadt an der Aisch im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Chausseehaus liegt in der Gemarkung Neustadt an der Aisch.
Geografie Unmittelbar nördlich der Einöde entspringt ein linker Zufluss des Sachsenbachs, der wiederum ein rechter Zufluss der Aisch ist. 0,5 km westlich des Ortes liegen der Gerichtswald und der Rotherbuck, 1 km nordöstlich der Geißberg, 0,25 km östlich das Straßfeld und 0,75 km südlich der Streitwald. Der Ort liegt an der Bundesstraße 8. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Neustadt (3 km westlich) bzw. nach Eggensee (0,7 km östlich).
Geschichte Das Chausseehaus wurde zu Beginn des 19. Jahrhunderts als Wirtshaus an der Reichsstraße Nürnberg–Würzburg (der heutigen Bundesstraße 8) errichtet.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Chausseehaus dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Diespeck und der 1813 gegründeten Ruralgemeinde Dettendorf zugeordnet. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde es in die neu gebildete Ruralgemeinde Eggensee umgemeindet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim. S. 185. Am 1. Juli 1970 wurde Chausseehaus nach Neustadt an der Aisch eingemeindet.
Baudenkmäler In Chausseehaus gibt es vier Baudenkmäler: Gasthaus sogenanntes Schwedenkreuz zwei der Grenzsteine der Gräflich Bücklerschen Schweinehatz Steinkreuz
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 2 11 8 7 5 4 4 6 13 7 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 1Quelle
Religion Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession sind nach St. Johannes der Täufer (Neustadt an der Aisch) gepfarrt, die Katholiken sind nach St. Johannis Enthauptung (Neustadt an der Aisch) gepfarrt.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Ortsteil von Neustadt an der Aisch Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim