Harald Holberg (* 28. April 1919 in Berlin; † Dezember 1998 in Deutschland) war ein deutscher Schauspieler bei Theater und Film.

Leben und Wirken Der Sohn eines Ingenieurs besuchte das Gymnasium und studierte nach seinem Abitur an der Universität Mathematik und Maschinenbau. Nebenbei nahm Holberg Violinunterricht und erhielt eine Gesangs-, Schauspiel- und Tanzausbildung. Nach kurzem Wehrdienst gab Harald Holberg seinen Einstand als Schauspieler 1941 am Deutschen Theater in Berlin. Schließlich gelang ihm der Sprung zum Film, der ihn bis Kriegsende 1945 beschäftigte und ihm eine erneute Einberufung ersparte.

Bald nach Kriegsende 1945 kehrte Holberg zum Theater zurück und wirkte an Berliner Bühnen wie Die Tribüne und das Hebbeltheater. 1950 übersiedelte Holberg nach Hamburg und nahm ein Engagement von den dortigen Kammerspielen an. Zu dieser Zeit trat er nun auch wieder häufiger vor die Kamera. Dort verkörperte Holberg junge Männer aller Arten, ohne dass er mit einer bestimmten Rolle sonderlich aufgefallen wäre.

Filmografie 1944: Junge Herzen 1944: Seinerzeit zu meiner Zeit 1945: Leb’ wohl, Christina (unvollendet) 1945: Das Leben geht weiter (unvollendet) 1948: Die Söhne des Herrn Gaspary 1950: Des Lebens Überfluß 1950: Die fidele Tankstelle 1951: Das späte Mädchen 1951: Drei Kavaliere 1951: Das Geheimnis einer Ehe 1952: Hinter Klostermauern 1952: Die große Versuchung 1954: Rittmeister Wronski 1955: Die Toteninsel 1959: Geheimaktion Schwarze Kapelle 1960: Schachnovelle 1961: Das Leben beginnt um acht

Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 2: Hed–Peis. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1961, , S. 699.

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