Hans August Lassen (* 12. Dezember 1857 in Hadersleben, Herzogtum Schleswig; † 1938 in Ratingen, Kreis Düsseldorf-Mettmann) war ein deutsch-dänischer Porträt-, Stillleben- und Genremaler der Düsseldorfer Schule.
Leben mini|Eine spannende Partie, 1898 Lassen besuchte die Kunstakademie Düsseldorf von 1881 bis 1887.Bettina Baumgärtel, Sabine Schroyen, Lydia Immerheiser, Sabine Teichgröb: Verzeichnis der ausländischen Künstler und Künstlerinnen. Nationalität, Aufenthalt und Studium in Düsseldorf. In: Bettina Baumgärtel (Hrsg.): Die Düsseldorfer Malerschule und ihre internationale Ausstrahlung 1819–1918. Michael Imhof Verlag, Petersberg 2011, ISBN 978-3-86568-702-9, Band 1, S. 434 Dort waren Peter Janssen der Ältere, Hugo Crola und Heinrich Lauenstein seine Lehrer. In den Schülerlisten der Akademie wurde er als „sehr begabt“ vermerkt. Festgehalten wurde außerdem, dass er genötigt war, für seinen Lebensunterhalt selbst zu sorgen. Daher sei er in einigen Semestern nur unregelmäßig in der Klasse erschienen.Vgl. Nrn. 8361–8368 im , Webseite im Portal archive.nrw.com (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen) Lassen spezialisierte sich auf die Darstellung von Wirtshausszenen, Weinproben, Herren- und Spielrunden; bekannt ist auch ein 1885 entstandenes Ölgemälde (Kniestück, stehend) des Fürsten Otto von Bismarck. Bis 1910 lebte Lassen in Düsseldorf, anschließend in Ratingen.
Literatur
Weblinks
Hans August Lassen, Datenblatt im Portal rkd.nl (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie) Hans August Lassen, Auktionsresultate im Portal artnet.de
Einzelnachweise
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