Johannes Pirckheimer (* um 1440; † 3. Mai 1501) war ein deutscher Humanist, Nürnberger Ratsherr und römisch-katholischer Franziskaner und Priester.
Leben mini|Familienwappen Pirckheimer Pirckheimer wurde als Sohn von Hans Pirckheimer geboren und stammte aus Nürnberg. 1463 wurde er Consiliarius der deutschen Nation zu Padua. Am 2. August 1465 wurde er in Padua Doctor iuris utriusque, 1466 wurde er Sekretär des Bischofs von Eichstätt, Wilhelm von Reichenau. 1467 wurde er Konsulent der Stadt Nürnberg und 1478 Rat von Herzog Albrecht IV. von Bayern, später auch von Herzog Siegmund von Tirol. Nach dem Tod seiner Frau verbrachte er seine letzten Lebensjahre im franziskanischen Barfüßerkloster und wurde vier Jahre vor seinem Tod im Jahre 1497 zum Priester geweiht.
Kinder Johannes Pirckheimer hatte zusammen mit seiner Frau Barbara, einer geborenen Löffelholz, 12 Kinder. Davon erreichten ein Sohn und sieben Töchter das Erwachsenenalter. Sechs Töchter traten in das Klarissen- oder Benediktinerinnenkloster ein. Caritas Pirckheimer (geboren als Barbara Pirckheimer, 1467–1532), Äbtissin des Klaraklosters in Nürnberg Willibald Pirckheimer (1470–1530), Humanist, Ratsherr Clara Pirckheimer (1480–1533), Äbtissin des Klaraklosters in Nürnberg Sabina Pirckheimer (1481–1529), Äbtissin des Benediktinerinnenkloster Bergen (1521–1529) Euphemia Pirckheimer (1486–1547), Äbtissin des Benediktinerinnenkloster Bergen (1530–1547) Juliana Pirckheimer, verheiratete Geuderin
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Einzelnachweise
Kategorie:Römisch-katholischer Geistlicher (15. Jahrhundert) Kategorie:Renaissance-Humanist Kategorie:Jurist in der Frühen Neuzeit Kategorie:Politiker (Nürnberg) Kategorie:Willibald Pirckheimer Johannes Kategorie:Geboren im 15. Jahrhundert Kategorie:Gestorben 1501 Kategorie:Mann