Johann Jacobs (* 7. Januar 1903 in Speicher; † 24. Mai 1988 in Bitburg) war ein deutscher Politiker (SPD).
Leben und Beruf Nach dem Besuch der Volksschule stieg Jacobs, der dem katholischen Glauben angehörte, in den elterlichen Landwirtschaftsbetrieb ein, war aber auch in der Industrie tätig. Seit 1923 arbeitete er, neben seinem Hauptberuf als Obstbauer, als Textilkaufmann.Schwarze Idylle aus Der Spiegel Nr. 36 vom 1. September 1965. Im Zweiten Weltkrieg diente er als Soldat.
Politik Jacobs trat 1947 der SPD bei und war in seiner Heimatgemeinde Speicher von 1949 bis 1979 Mitglied des Gemeinderats sowie von 1949 bis 1970 Mitglied der Amtsvertretung. Von 1952 bis 1956 war er erster Beigeordneter, danach bis 1964 Bürgermeister von Speicher. Daneben gehörte er auch dem Kreistag und dem Kreisausschuss des Landkreises Bitburg an. Nach der Kommunalreform war er Mitglied des Verbandsgemeinderats Speicher und des Kreistags Bitburg-Prüm.
Von 1963 bis 1971 war er Abgeordneter des rheinland-pfälzischen Landtages. Dort gehörte er dem Grenzlandausschuss sowie dem Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr an.
Bei der Bundestagswahl 1965 kandidierte er im Wahlkreis 153 Bitburg für das Direktmandat, blieb jedoch in der traditionellen CDU-Hochburg ohne Erfolg.
Ehrungen
1970: Freiherr-vom-Stein-Plakette 1971: Bundesverdienstkreuz am Bande
Weblinks Biografische Notiz auf www.kgparl.de, abgerufen am 19. April 2026.
Einzelnachweise
Kategorie:Landtagsabgeordneter (Rheinland-Pfalz) Kategorie:SPD-Mitglied Kategorie:Speicher (Eifel) Kategorie:Bürgermeister (Eifelkreis Bitburg-Prüm) Kategorie:Träger der Freiherr-vom-Stein-Plakette (Rheinland-Pfalz) Kategorie:Träger des Bundesverdienstkreuzes am Bande Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1903 Kategorie:Gestorben 1988 Kategorie:Mann