mini|hochkant|Henning von Bargen (2019) Henning von Bargen (geboren 1959) ist ein deutscher Soziologe, Pädagoge und Autor. Seit 2007 leitet er das Gunda-Werner-Institut der Böll-Stiftung.

Leben Henning von Bargen studierte Soziologie, Erziehungswissenschaften sowie Ethnologie und schloss das Studium als Magister und Diplom-Pädagoge an der Universität Münster ab.Markus Theunert (Hrsg.): Männerpolitik. Was Jungen, Männer und Väter stark macht, Autoren, S. 145. Nach beruflichen Stationen in der politischen und gewerkschaftlichen Bildungsarbeit war er von 1998 bis 2007 Referent für die Stabsstelle Gemeinschaftsaufgaben Geschlechterdemokratie bei der Heinrich-Böll-Stiftung.Ulrich Heisterkamp: Think Tanks der Parteien?. Eine vergleichende Analyse der deutschen politischen Stiftungen, VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2014, ISBN 978-3-658-06857-8, S. 384, Fn. 1411. Zusammen mit Angelika Blickhäuser führte er Gender-Trainings durchUlrike Bendrat: Gender Mainstreaming, taz. die tageszeitung vom 12. November 2001 (Taz Archive, abgerufen am 6. August 2017)., entwickelte Qualitätsstandards für Genderberatung und -trainingsGertraude Krell, Renate Ortlieb, Barbara Sieben (Hrsg.): Chancengleichheit durch Personalpolitik. 6., überarbeitete Auflage, Gabler Verlag, Wiesbaden 2011, ISBN 978-3-8349-2979-2, Literatur S. 152. und veröffentlichte Sachbücher zu dem Thema. Das Buch Mehr Qualität durch Gender-Kompetenz von 2006 basiert auf Erfahrungen in der Weiterbildungsarbeit und sei „ein Werkstattbuch zu Aspekten der Umsetzung von Gender Mainstreaming“.Claudia Wallner. Rezension vom 6. Januar 2007 zu: Angelika Blickhäuser, Henning von Bargen: Mehr Qualität durch Gender-Kompetenz. Ein Wegweiser für Training und Beratung im Gender-Mainstreaming. Ulrike Helmer Verlag (Sulzbach/Taunus) 2006. ISBN 978-3-89741-199-9. Herausgegeben von der Heinrich-Böll-Stiftung. In: socialnet Rezensionen, (Rezension).

Henning von Bargen übernahm 2007 zusammen mit Gitti Hentschel die Leitung des Gunda-Werner-Instituts, seit 2015 zusammen mit Ines Kappert.

2017 initiierte er mit Andreas Kemper und Elisabeth Tuider das Onlinelexikon Agent*In, das Informationen über Netzwerke, Organisationen und Personen mit antifeministischen Positionen sammelte und bereitstellte. Nach überwiegend negativer Rezeption wurde das Wiki drei Wochen nach dem Start vorübergehend eingestellt. Im November 2017 gab das Gunda-Werner-Institut bekannt, das Projekt nicht fortführen zu wollen.

Veröffentlichungen (Auswahl) Mehr Qualität durch Gender-Kompetenz. Ein Wegweiser für Training und Beratung in Gender Mainstreaming. Mit Angelika Blickhäuser, hrsg. von der Heinrich-Böll-Stiftung, Ulrike Helmer Verlag, Sulzbach/Taunus 2006, ISBN 978-3-89741-199-9. Geschlechterdemokratie in der Praxis – eine Tour durch die Arbeitsfelder einer geschlechterdemokratischen Organisation. Mit Gabriele Schambach in: Heinrich-Böll-Stiftung (Hrsg.): Geschlechterdemokratie wagen, Ulrike Helmer Verlag, Königstein 2003, ISBN 978-3-89741-113-5, S. 126–144. Gender-Training als Instrument von Personal- und Organisationsentwicklung. Mit Angelika Blickhäuser, in: Uta-Maria Hangebrauck u. a. (Hrsg.): Handbuch Betriebsklima, Rainer Hampp Verlag, München 2003, ISBN 978-3-87988-771-2, S. 135–152. Männerarbeit und Männerpolitik – untrennbar verbunden. Mit Andreas Goosses, in: Markus Theunert (Hrsg.): Männerpolitik. Was Jungen, Männer und Väter stark macht, Verlag Springer VS, Wiesbaden 2012, ISBN 978-3-531-18419-7, S. 125–144.

Weblinks

Biografie auf der Website der Böll-Stiftung Publikationen von Henning von Bargen, Portal für die Sozialwissenschaften

Einzelnachweise

Kategorie:Person (Feminismus) Kategorie:Absolvent der Universität Münster Kategorie:Sachbuchautor Kategorie:Pädagoge Kategorie:Soziologe (20. Jahrhundert) Kategorie:Soziologe (21. Jahrhundert) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1959 Kategorie:Mann