Le Coup de Soleil (dt. «Der Sonnenbrand») war ein Kabarett in Lausanne, das 1940 von Jean Villard (1895–1982, mit dem Pseudonym Giles) und Edith Burger (1906–1948) gegründet wurde und während des Zweiten Weltkriegs als ein Ort der Freiheit, des frankophilen Geistes und der Résistance bekannt war.vgl. rts.ch: Gilles et le coup de soleil. - Sie traten zusammen als „Edith et Gilles“ auf. Das Kabarett befand sich im Kellergeschoss des Hauses Rue de la Paix 3. Die Dekorationen schuf der Illustrator Marcel Vidoudez (1900–1968). Zu seinen Gästen zählte auch Édith Piaf, die Interpretin seiner wohl berühmtesten Komposition mit dem Titel Les trois cloches („Die drei Glocken“, dt. unter dem Titel: Wenn die Glocken hell erklingen)rts.ch: Gilles et Piaf, die sie mit der Gruppe Les compagnons de la Chanson sang.Klangbeispiel* (youtube.com)
Der deutsche Botschafter des Nazi-Regimes in Bern, Otto Carl Köcher, betrachtete Jean Villard als «Deutschlands Feind Nr. 1 in der Schweiz»:
1947 erschien eine Anthologie mit Chansons aus dem Kabarett. 1948 starb Edith Burger.
Literatur Villard, Jean (Gilles): Chansons du Coup de soleil. Lausanne : F. Rouge 1947 (Design und Lithographien von Yvon Monay [1922–1955])
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Einzelnachweise
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