mini|Luisenklippe (oberseitig) Die Luisenklippe (veraltet Louisen-Klippe) oder der LuisentrittHeike Tenzer: Gartenkunst und Landschaftsplanung – Alexisbad im 19. Jahrhundert, Vortrag im Landesmuseum für Vorgeschichte zu Halle (Saale) am 9. September 2026 als gemeinsame Veranstaltung des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalts mit der Deutschen Gesellschaft für Gartenkunst und Landschaftskultur e.V. ist ein ebener Geländesporn im östlichen Unterharz des deutschen Bundeslandes Sachsen-Anhalt.

Lage Der Felsabbruch befindet sich auf der rechten Seite hoch über dem Selketal, nordöstlich des Kurortes Alexisbad. Nördlich der Klippe fällt der Habichtstein steil zur Selke hin ab, entlang derer die Selketalbahn – hörbar, aber nicht sichtbar – verkehrt. Etwas östlich verlaufen der Klippenweg und der Selketalstieg.

Landschaft mini|Luisenklippe (unterseitig) Der kleine Bergsporn dient als Aussichtspunkt und Wanderziel; er ist mit einem Geländer gesichert. Der Ausblick von der Klippe in das Selketal ist vor allem im Frühling durch Bewuchs eingeschränkt und wird im Sommer vom Blattwerk der Bäume verdeckt.

Die Luisenklippe als landschaftliche Sehenswürdigkeit wurde im Jahre 1897 angelegt, eine Instandsetzung erfolgte 2002.

Luise Benannt ist die Landmarke nach Prinzessin Luise von Anhalt-Bernburg (1799–1882), für die südwestlich des Felsvorsprunges, nur 200 Meter entfernt, ebenso der Luisentempel errichtet wurde. Luise war eine Tochter des Herzogs Alexius Friedrich Christian von Anhalt-Bernburg (1767–1834), der ab dem Jahre 1810 in einer selkischen Talweitung die ersten Kuranlagen errichten ließ und dem dadurch entstehenden Erholungsort seinen Namen gab: „Stahlbad Alexisbad im Harz.“ Die Prinzessin selbst schrieb ihren Rufnamen Luise, ihr Taufname war Louise.

Weblinks Die Luisenklippe auf www.harzlife.de

Einzelnachweise

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