Balthasar Gossner, auch Balthasar Goßner (* 3. Januar 1877 in Zaiertshofen (Schwaben); † 7. November 1937 in Krumbach) war ein deutscher Mineraloge und Kristallograph.
Leben Gossner promovierte 1902 in München und habilitierte 1908 an der dortigen Ludwig-Maximilians-Universität. Vom 11. Oktober 1920 bis zum 31. März 1925 war er außerordentlicher Professor und Nachfolger von Paul Niggli an der Universität Tübingen und der Mineralogischen Sammlung des Museums der Universität Tübingen.
Anschließend war er bis 1937 als Nachfolger von Paul Heinrich von GrothLaetitia Boehm, Johannes Spörl: Die Ludwig-Maximilians-Universität in ihren Fakultäten. Verlag Duncker & Humblot, 1. Auflage 1980, ISBN 3-428-04737-0, S. 434. ordentlicher Professor und Direktor der Mineralogischen Staatssammlung München der Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns.Wolf von Engelhardt, Helmut Hölder: Mineralogie, Geologie und Paläontologie an der Universität Tübingen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Contubernium, Band 20, 1977, S. 44.
Schriften Kristallberechnung und Kristallzeichnung, Leipzig, W. Engelmann, 1914 Der chemische Bau der Silikate, Tübingen, J. C. B. Mohr, 1923 Lehrbuch der Mineralogie, Leipzig, Friedrich Brandstetter, 1924 mit Karl Hugo Strunz: Über strukturelle Beziehungen zwischen Phosphaten (Triphylin) und Silikaten (Olivin) und über die chemische Zusammensetzung von Ardennit, 1932
Literatur Wolf von Engelhardt, Helmut Hölder: Mineralogie, Geologie und Paläontologie an der Universität Tübingen von den Anfängen bis zur Gegenwart. Contubernium, Band 20, 1977, ISBN 3-16-939752-4
Einzelnachweise
Kategorie:Mineraloge Kategorie:Kristallograph Kategorie:Hochschullehrer (Eberhard Karls Universität Tübingen) Kategorie:Hochschullehrer (Ludwig-Maximilians-Universität München) Kategorie:Deutscher Kategorie:Geboren 1877 Kategorie:Gestorben 1937 Kategorie:Mann Kategorie:Museum der Universität Tübingen