mini|Emblem des Arbeiter-Radfahrer-Bund „Freiheit“ A. R. B., 1904 mini|Inserat des Arbeiter-Radfahrer-Bunds „Freiheit“ in der Leipziger Volkszeitung vom 16. Juli 1904 Der Arbeiter-Radfahrer-Bund „Freiheit“ wurde 1904 von vier Arbeiter-Radfahrer-Vereinen gegründet. Der A.R.B. „Freiheit“ entstand in Opposition zu Verschmelzungsbemühungen des Arbeiter-Radfahrer-Bunds „Solidarität“. Die Gründungsphase war von öffentlichen gegenseitigen Anschuldigungen mittels Zeitungsinseraten in der Leipziger Volkszeitung begleitet.Inserat: Arbeiter-Radfahrer-Bund „Freiheit“. In: Leipziger Volkszeitung, 16. Juli 1904, Nr. 163 (Wikisource).Inserate des Arbeiter-Radfahrer-Bund „Solidarität“. In: Leipziger Volkszeitung, 30. Juli 1904, Nr. 175, SLUB Dresden digital, 13. August 1904, Nr. 187, SLUB Dresden digital, sowie Vorwärts - Tagesausgabe. 13. August 1904, Nummer: 189, Jahrgang: 21, S. 8. und 17. August 1904, Nummer: 192, S. 8. Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung.Inserat: Wer täuscht? In: Leipziger Volkszeitung, 27. August 1904, Nr. 199 (Wikisource).Inserat: Wer täuscht??? In: Leipziger Volkszeitung, 7. September 1904, Nr. 208 (Wikisource). Der Radfahrerbund hatte seinen Sitz in Berlin und rief beispielsweise am 16. Mai 1912 für den 19. Mai „alle Radfahrer sowie Radfahrerinnen“ zu einer großen öffentlichen Radfahrerversammlung in Neukölln auf.Vorwärts. 16. Mai 1912, Nummer: 113, Jahrgang: 29, S. 15. Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung.

1920 ist der A.R.B. „Freiheit“ letztmals im Berliner Adressbuch aufgeführt..

Der neue Verband „Freiheit“ kam jedoch bis zu seinem Verbot durch die Nationalsozialisten im Jahr 1933 nie über 3.500 Mitglieder hinaus.Thomas Fläschner: „Damit alle radfahrenden Arbeiter Saarabiens unserm Vereine zugeführt werden“: Die Geschichte des Arbeiter-Rad- und Kraftfahrer-Bundes „Solidarität“ als Verband der Arbeiter-Sport- und -Kulturbewegung an der Saar zwischen Kaiserreich und Nazi-Diktatur. S. 60, mit Verweis auf Schulz, Rösch: Der (Arbeiter-)Rad- und Kraftfahrerbund Solidarität: Ein Verzeichnis seiner Bestände im Archiv der Sozialen Demokratie und in der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung. 1996, S. 21–22, , 2017.

Mitgliedsvereine Im August 1904 hatte der Arbeiter-Radfahrer-Bund „Freiheit“ 14 Mitgliedsvereine, darunter in Berlin, Adlershof, Köpenick, Köln, Leipzig, Mühlhausen, Kiel, Rixdorf und Wolfenbüttel,Inserat Wer täuscht? In: Leipziger Volkszeitung. 27. August 1904, Nr. 199. SLUB Dresden digital z. B.:

Arbeiter-Radfahrer-Verein Courier 1900, Berlin.Inserat: Arbeiter-Radf.-Verein Courier 1900. In: Vorwärts. Tagesausgabe, 18. Dezember 1904, Nr. 297. Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung.

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