mini|Löschspritze der Freiwilligen Feuerwehr Resse der Marke Spengler mini|Herstellerplakette der Resser Löschspritze

Spengler & LohmannVergleiche das im Jahr 1893 für das Folgejahr 1894 produzierte Adreßbuch, Stadt- und Geschäftshandbuch der Königlichen Residenzstadt Hannover und der Stadt Linden, Abteilung I, S. 841 als Digitalisat der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek – Niedersächsische Landesbibliothek (auch Chr. Spengler)Vergleiche die Firmen-Plakette auf der Handfeuerspritze der Freiwilligen Feuerwehr Resse in Hannover war laut dem Adreßbuch, Stadt- und Geschäftshandbuch der Königlichen Residenzstadt Hannover und der Stadt Linden ein spätestens ab 1893 unter der damaligen Adresse Engelbostelerdamm 21aDieses Gebäude war das zweite zwischen der Gerhardtstraße und der Sandstraße. Deren damaliger Verlauf ist auf dem gut erkennbar. Heute befindet sich an dieser Stelle der Engelbosteler Damm 58. produzierendes Unternehmen zur Herstellung von Feuerspritzen. Die Firma betrieb neben dem Maschinenbau auch eine unter derselben Adresse angeschlossene Schmiede mit Schlosserei. Im Adressbuch von 1900 wird das Unternehmen nur noch als Spengler benannt, befindet sich nun am Engelbostelerdamm 21b und ist nur noch eine Feuerspritzenfabrik, aber weder mehr Schmiede noch Schlosserei.Adressbuch Hannover 1900 in der Gottfried Wilhelm Leibniz Bibliothek Im Adressbuch von 1892, sowie von 1910 ist die Fabrik noch nicht bzw. nicht mehr genannt.

Bekannte Feuerwehrfahrzeuge mini|hochkant|Bandumflochtene Düse aus Messing zur Spritze in Resse Nur wenige Tage nach der Gründung der Freiwillige Feuerwehr in Bredelem am Harz wurde am 27. Juli 1894 auf dem dortigen „Hof des Ökonomen und Feuerwehrhauptmannes Gottfried Bruer (heute Scherb)“ die neu angeschaffte Handdruckspritze von Spengler & Lohmann in Empfang genommen und am darauf folgenden Sonntag in Anwesenheit von „Herrn Spengler“ getestet. Die erworbene Spritze für seinerzeit 1.350,– Mark (umgerechnet auf das Jahr 2014 circa 13.311 Euro) leistete 200 Liter Wasserdurchfluss pro Minute. Am 14. Oktober des Jahres wurde die Spritze und deren Handhabung in Anwesenheit des damaligen Kreisbranddirektors Gerloff zur allgemeinen Zufriedenheit überprüft, wie die Goslarsche Zeitung dann berichtete. Noch mehr als 120 Jahre nach ihrer Anschaffung war die Spenglersche Spritze einsatzfähig im Besitz der FF Bredelem.o.V.: 1894-2014 / 120 Jahre / Freiwillige Feuerwehr Bredelem auf der Seite feuerwehr-bredelem.de [ohne Datum, 2014], in der Version vom 24. Oktober 2016 zuletzt abgerufen am 1. August 2017 1896 unterrichtete der Ortsvorsteher von Höver bei Sehnde während einer Gemeindeversammlung über eine modernere Feuerspritze. Nach Rücksprache mit Spengler & Lohmann besichtigte er den fertigen Rohbau von deren Feuerspritze „No. 4“, die für 1.300,– Mark angekauft und von der Landschaftlichen Brandkasse Hannover bezuschusst werden sollte.Frank Klose, Jens Marquardt: Vor der Gründung, in dies.: 100 Jahre Freiwillige Feuerwehr Höver (1909–2009) / Von der Handdruckspritze zum Hilfeleistungslöschfahrzeug, Hrsg.: Freiwillige Feuerwehr Höver, [ohne Datum, 2009], S. 13; als PDF-Dokument von der Seite holcim.de zuletzt abgerufen am 1. August 2017 Noch heute findet sich beispielsweise in dem denkmalgeschützten und bereits 1871 erbautenCarolin Krumm (Bearb.), Anne-Kathrin Fricke-Hellberg (Mitarb.), Peter F. Lufen, Dietmar Vonend (Red.) et al.: Wedemark/Resse, in: Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland, Baudenkmale in Niedersachsen, Band 13.1: Landkreis Hannover, hrsg. von Christiane Segers-Glocke, Niedersächsisches Landesverwaltungsamt – Institut für Denkmalpflege, Friedr. Vieweg & Sohn Verlagsgesellschaft mbH, Braunschweig 1988, ISBN 3-528-06207-X, S. 522; sowie Resse, Gem. Wedemark, o.a.O., S. 591 historischen Feuerwehrhaus der erst Jahrzehnte später gegründeten Freiwilligen Feuerwehr des Wedemärker Ortsteils Resse eine originale, als „Oldtimer“ von Pferden zu ziehende, 1976 generalüberholte und voll funktionstüchtige Handdruckspritze als Fahrzeug für mehrere Feuerwehrleuteo.V.: Chronik der Feuerwehr Resse auf der Seite feuerwehr-resse.de [ohne Datum], zuletzt abgerufen am 31. Juli 2017 und mit einer Firmenplakette der „Spritzen-Fabrik von Chr. Spengler, Inh. W. Spengler, Hannover“.

Weitere von Spengler ausgestattete Feuerwehren waren beispielsweise der Hannoveraner Stadtteil Davenstedt (1902)Chronik bei ff-davenstedt.de und das im Landkreis Hildesheim gelegene Sehlem (1902)Vom Spritzenhaus zum Feuerwehrhaus bei feuerwehr-sehlem.de. So lag im Einflussbereich des Unternehmens auch über den Stadtkreis Hannover hinweg der gesamte Süden der Provinz Hannover.

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Maschinen- und Gerätehersteller Kategorie:Ehemaliges Maschinenbauunternehmen Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Hannover) Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Hannover) Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Brandschutz) Kategorie:Ehemalige Hersteller von Feuerwehrausrüstung Kategorie:Ehemaliger Feuerwehrfahrzeughersteller (Deutschland) Kategorie:Schmiede Kategorie:Nordstadt (Hannover) Kategorie:Gegründet in den 1890er Jahren Kategorie:Aufgelöst in den 1900er Jahren Kategorie:Feuerwehr Hannover