mini|Herzogliches Mausoleum und Allee mini|Lage des Herzoglichen Mausoleums auf dem Friedhof Das Herzogliche Mausoleum ist eine Begräbnisstätte der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha und ihrer Familien. Es befindet sich auf dem Areal des Friedhofs am Glockenberg in Coburg.

Geschichte Das Herzogliche Mausoleum wurde in den Jahren 1853 bis 1858 im Auftrag von Herzog Ernst II. nach Plänen des Gothaer Stadtbaurates Gustav Eberhard für die regierenden Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha und ihre Angehörigen errichtet.

Das Herzogliche Mausoleum in Coburg diente bis zum Ende der Monarchie im Doppelherzogtum Sachsen-Coburg und Gotha 1918 als Begräbnisstätte der Herrscherfamilie. Der letzte regierende Herzog, Carl Eduard, starb 1954 und wurde auf dem 1944 neu angelegten Friedhof der Familie im Forst von Schloss Callenberg bestattet.

Architektur mini|Ansicht und Grundrisse, 1858 Die turmlose Bauwerk hat die Form einer dreischiffigen romanischen Basilika. Im Inneren ist das Mausoleum als zweigeschossige Gruftkapelle mit einer quadratischen Kapelle als zentralem Raum in der Gebäudemitte sowie einer Empore im Obergeschoss ausgelegt. Im rechten (nördlichen) Gang des Erdgeschosses stehen die Metallsärge des Coburger Stammhauses, während der linke (südliche) Gang des Erdgeschosses den Mitgliedern des Hauses Sachsen-Coburg und Gotha aus der englischen Linie vorbehalten war.

Bestattungen

In den Gruftgängen sind Angehörige der protestantischen und katholischen Linie der Herzöge von Sachsen-Coburg und Gotha in Sarkophagen beigesetzt. Siehe auch: Grabstätten europäischer Monarchen

Literatur

Weblinks

Coburg Kategorie:Haus Sachsen-Coburg und Gotha Coburg Kategorie:Erbaut in den 1850er Jahren Kategorie:Neuromanisches Bauwerk in Coburg Kategorie:Sakralbau in Coburg Kategorie:Grabbau in Europa