Torsten Spohn (* 1966 in Ost-Berlin) ist ein deutscher Schauspieler, Theaterregisseur und Schauspiellehrer.

Leben Seine künstlerische Ausbildung erhielt Torsten Spohn von 1985 bis 1989 an der Hochschule für Schauspielkunst „Ernst Busch“ Berlin. Stationen seiner Bühnenlaufbahn waren neben anderen das Deutsche Theater in Berlin, die Uckermärkischen Bühnen Schwedt, das Kleist-Theater in Frankfurt (Oder), das Potsdamer Hans Otto Theater, die Theater in Bielefeld und Magdeburg, das Berliner Theater an der Parkaue und das Staatstheater Nürnberg, wo er auch als Regisseur tätig war.Biografie auf der Website der Fritz-Kirchhoff-Schule, abgerufen am 31. Juli 2017

Prägnante Rollen Spohns waren der Karl Moor in Friedrich Schillers erstem Drama Die Räuber (diese Rolle verkörperte er in Nürnberg und Frankfurt (Oder)), Siegfried in den Nibelungen von Friedrich Hebbel, Ferdinand in Schillers Kabale und Liebe, Jago in Othello von William Shakespeare und die Titelfigur in Prinz Friedrich von Homburg oder die Schlacht bei Fehrbellin von Heinrich von Kleist. 2012 spielte er den Schuldknecht bei den Berliner Jedermann-Festspielen unter der Regie von Brigitte Grothum. Weitere bekannte Regisseure, mit denen Spohn arbeitete, waren Leander Haußmann, Hansjörg Utzerath oder Heiner Müller.Agenturprofil , abgerufen am 30. Juli 2019

1989 debütierte Spohn vor der Kamera in einer Folge aus der Krimireihe Polizeiruf 110. Seitdem ist er immer wieder überwiegend als Gastdarsteller in bekannten Fernsehserien zu sehen.

Neben seiner Tätigkeit als Schauspieler unterrichtet Torsten Spohn die Fächer „Szenenarbeit“ und „Rollenstudium“ an der Schauspielschule „Der Kreis“. Er lebt in Berlin.

Filmografie (Auswahl) 1989: Polizeiruf 110 – Drei Flaschen Tokajer 1989: Johanna – Spiegelfechtereien 1995: Rache 1998: Ein Mord für Quandt – Schachspieler 1998: Wolffs Revier – Die Tote an der S-Bahn 1999: Polizeiruf 110 – Mordsfreunde 2000–2001: Schloss Einstein (8 Folgen als Herr Schwehrs) 2001: Das Baby-Komplott 2002: Dr. Sommerfeld – Neues vom Bülowbogen – Bis hierher und nicht weiter 2002: Unser Charly – Mausefallen 2002: Im Namen des Gesetzes – Tod am Telefon 2003: Spur & Partner 2003: Abschnitt 40 – Schattenboxen 2005: Stadt als Beute 2009: Pastewka – Der Spender 2015: Das Geständnis 2018: Wir sind doch Schwestern 2023: Der Zeuge

Hörspiele 2006: Wie die Bären einst Sizilien eroberten – Autor: Dino Buzzati – Regie: Robert Schoen 2008: Hörspielraum: Ein einziges Kommen und Gehen – Autorin und Regie: Sylvia Rauer 2008: Nothing to know but coffee to go – Autorin: Esther Dischereit – Regie: Robert Schoen

Weblinks

Einzelnachweise

Kategorie:Filmschauspieler Kategorie:Theaterschauspieler Kategorie:Hörspielsprecher Kategorie:Theaterregisseur Kategorie:Schauspiellehrer Kategorie:Deutscher Kategorie:DDR-Bürger Kategorie:Geboren 1966 Kategorie:Mann