Willy Clever (* 22. Augustlaut filmportal.de. IMDb nennt den 11. August 1905 in Elberfeld, Deutsches Reich; † Dezember 1969) war ein deutscher Schauspieler und Drehbuchautor.
Leben Clever begann seine Laufbahn beim ausgehenden Stummfilm als Schauspieler und trat bis 1933 mit kleinen und mittelgroßen Rollen vor die Kamera. Noch im selben Jahr 1933 holte ihn Arnold Fanck als einen von zwei Regieassistenten bei dem Bergsteigerdrama Der ewige Traum zu sich. Kurz zuvor hatte sich Clever auch als Kurzfilmregisseur versucht. Nach der Produktionsleitung bei einem NS-Werbefilm für die Fliegerei mit Ernst Udet Mitte der 1930er Jahre begann Willy Clever ab 1938 Drehbücher zu verfassen. Das Gros seiner Manuskripte ist wenig bemerkenswert, lediglich seine 1942 zusammen mit Helmut Käutner verfasste Vorlage zu der meisterlichen Maupassant-Verfilmung Romanze in Moll fiel bemerkenswert aus und brachte Clever einige Anerkennung.
Filmografie als Schauspieler 1929: Frühlingserwachen 1929: Revolte im Erziehungshaus 1929: Der Mann im Dunkel 1930: Zeugen gesucht 1932: Die Wasserteufel von Hieflau 1932: Ballhaus Goldener Engel 1932: Husarenliebe 1933: Die kalte Mamsell 1933: Mit Vollgas ins Glück (Kurzfilm, auch Regie)
als Produktionsleiter 1935: Wunder des Fliegens
als Drehbuchautor 1938: Eine Nacht im Mai 1941: Sein Sohn 1942: Meine Frau Teresa 1942: Romanze in Moll 1943: Liebespremiere 1943: Ich werde dich auf Händen tragen 1951: Heidelberger Romanze 1960: Und sowas nennt sich Leben
Literatur Johann Caspar Glenzdorf: Glenzdorfs internationales Film-Lexikon. Biographisches Handbuch für das gesamte Filmwesen. Band 1: A–Heck. Prominent-Filmverlag, Bad Münder 1960, , S. 243.
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