Sixtmühle ist ein Gemeindeteil des Marktes Emskirchen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Sixtmühle liegt in der Gemarkung Emskirchen.

Geografie Der Weiler liegt am Mühlbach, einem linken Zufluss der Mittleren Aurach. 0,75 km nordwestlich erhebt sich der Babenberg (). Der Ort liegt an der Staatsstraße 2244, die nach Emskirchen (0,7 km südwestlich) bzw. zu einer Anschlussstelle der Bundesstraße 8 (0,2 km nordöstlich) führt.

Geschichte Im Ansbacher Salbuch zu Emskirchen von 1598 wurde der Ort als „Sixmühl“ erwähnt. Das Bestimmungswort des Ortsnamens ist der Personenname Sixtus. Die noch bestehende Mühle wurde 1766 errichtet.R. Strobel: Landkreis Neustadt an der Aisch, S. 167.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Sixtmühle zu Emskirchen. Die Mühle hatte das brandenburg-bayreuthische Kasten- und Jurisdiktionsamt Emskirchen als Grundherrn.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 94. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt die Sixtmühle die Hausnummer 53 des Ortes Emskirchen.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und dem Kammeramt Emskirchen. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde Sixtmühle dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Emskirchen und der 1813 gegründeten Munizipalgemeinde Emskirchen zugeordnet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 199.

Baudenkmäler Mühle Hammerschmiede

Einwohnerentwicklung Jahr 1824 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 8 9 10 4 8 6 8 22 21 29 17HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1824 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 3 3 4Quelle

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Emskirchen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Emskirchen Kategorie:Weiler im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim Kategorie:Ort an der Mittleren Aurach