Fallmeisterei ist ein Gemeindeteil des Marktes Emskirchen im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim (Mittelfranken, Bayern). Fallmeisterei liegt in der Gemarkung Emskirchen.

Geografie Die Einöde liegt am Floresbach, einem linken Zufluss der Mittleren Aurach. 0,5 km nordöstlich erhebt sich der Babenberg (). Ein Wirtschaftsweg führt zur Staatsstraße 2244 bei der Schneemühle (0,6 km östlich) bzw. zum Prackenhof (0,7 km westlich).

Geschichte Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gehörte die Fallmeisterei zu Emskirchen. Das Anwesen hatte das brandenburg-bayreuthische Kasten- und Jurisdiktionsamt Emskirchen als Grundherrn.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 94. Unter der preußischen Verwaltung (1792–1806) des Fürstentums Bayreuth erhielt die Fallmeisterei die Hausnummer 95 des Ortes Emskirchen.

Von 1797 bis 1810 unterstand der Ort dem Justizamt Markt Erlbach und Kammeramt Emskirchen. Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde die Fallmeisterei dem 1811 gebildeten Steuerdistrikt Emskirchen zugeordnet. Die Einöde gehörte auch der 1813 gegründeten Munizipalgemeinde Emskirchen an. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) wurde sie in die neu gebildete Ruralgemeinde Gunzendorf umgemeindet. Bereits am 9. November 1824 wurde sie wieder nach Emskirchen umgemeindet.H. H. Hofmann: Neustadt-Windsheim, S. 199.

Einwohnerentwicklung Jahr 1824 1836 1840 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987 Einwohner 7 9 9 6 6 4 9 5 5 6 6 5HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1824 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840 als Häuser und 1836 und von 1885 bis 1987 als Wohngebäude. 1 1 1 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Der Ort ist evangelisch-lutherisch geprägt und bis heute nach St. Kilian (Emskirchen) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Emskirchen Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim