Hasso Otto Ludwig Arno von Lenski (* 9. Februar 1942 in Potsdam; † 11. Dezember 2025 in Berlin) war ein deutscher Schauspieler und Dramaturg.
Leben und Wirken Hasso von Lenski wurde 1942 in Potsdam als Sohn des Wehrmachtsgenerals Arno von Lenski geboren. Aufgewachsen ist er mit seiner Mutter, Bruder Gero (* 1940) und Schwester Christiane (* 1936), ab 1944 auf dem Rittergut seiner Großeltern in Wörbzig, da dort das Leben sicherer war als in Potsdam. Als die Rote Armee die westelbischen Teile Sachsen-Anhalts von den Amerikanern übernahm und der Großvater interniert wurde, zog seine Mutter mit ihm, seinem Bruder und seiner Schwester im Dezember 1945 nach Köthen (Anhalt),Einwohner-Meldebuch Wörbzig. bis er die erste Klasse besuchte. Sein aus der Kriegsgefangenschaft zurückgekehrter Vater holte 1949 seine Frau und seine drei Kinder nach Berlin.
Hasso von Lenski besuchte die Staatliche Schauspielschule Berlin, studierte Theaterwissenschaften und arbeitete als Schauspieler, Regisseur und Dramaturg.Hasso von Lenski. Mitteldeutsche Zeitung, 16. September 2014. Im November 1989 wurde er neuer Leiter der Kleinen Revue im Friedrichstadt-Palast Berlin.Neue Zeit, 22. November 1989, S. 8.
Hasso von Lenski war bis zu deren Tod mit der Schauspielerin Christel Bodenstein verheiratet und lebte mit ihr in Berlin.
Filmografie 1971: Rottenknechte (Fernseh-Mehrteiler) 1976: Das blaue Licht 1979: Zünd an, es kommt die Feuerwehr 1980: Polizeiruf 110: Vergeltung? (Fernsehreihe) 1983: Einer vom Rummel 1985: Die Frau und der Fremde 1986: Treffpunkt Flughafen – Landeanflug (Fernsehserie) 1987: Stielke, Heinz, fünfzehn… 1992: Die Kaltenbach-Papiere (Fernsehfilm, 2. Teil)
Theater Schauspieler 1973: Autorenkollektiv: Tugend voran – Regie: Otto Stark (Kabarett-Theater Distel Berlin) 1977: Georg Büchner: Dantons Tod (mehrere Rollen) – Regie: Konrad Zschiedrich (bat-Studiotheater) 1977: Alexander Suchowo-Kobylin: Die Akte – Regie: Berndt Renne (Volksbühne Berlin)
Regie 1973: Friedrich Wolf: Cyankali – Regie mit Horst Rehberg (Friedrich-Wolf-Theater Neustrelitz) 1978: Roehricht/Bartsch/Wendt: Was soll das Theater – Regie mit Werner Tietze (Das Ei im alten Friedrichstadt-Palast Berlin) 1980: Frank Wedekind: Wer zuletzt lacht, lacht am besten (Das Ei im alten Friedrichstadt-Palast Berlin)
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Einzelnachweise
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