Anja Pahl (* 1975 in Ost-Berlin) ist eine deutsche Schauspielerin.

Leben Anja Pahl wuchs in Berlin-Mitte auf. Von 1998 bis 2002 studierte sie an der Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ Leipzig und debütierte im Jahr 2000 am Schauspiel Leipzig, dem sie bis 2002 angehörte. Sie wechselte dann an das neue theater Halle und spielte dort bis 2007. Seitdem freischaffend tätig, hatte sie in der Spielzeit 2008/09 ein einjähriges Engagement am Staatstheater Braunschweig, danach kehrte Pahl in ihre Geburtsstadt zurück und trat bis 2014 am Theater am Kurfürstendamm auf. Eine weitere Verpflichtung führte sie von 2014 bis 2016 an das Theater am Potsdamer Platz. bei der Agentur Magnolia, abgerufen am 19. Juli 2017Biografie auf der Website des Theaters am Kurfürstendamm, abgerufen am 19. Juli 2017 Seit 2018 verkörpert sie zudem die Rolle der Rita Struutz in der Bühnenversion des Kultfilms Go Trabi Go an der Comödie Dresden.

Pahl war Gertrud Stauffacher in Friedrich Schillers Drama Wilhelm Tell, Helena im Sommernachtstraum von William Shakespeare, Béline in Molières Eingebildetem Kranken, Marie Beaumarchais in Clavigo von Johann Wolfgang von Goethe. In Carlo Goldonis Komödie Mirandolina spielte sie die Titelrolle, in dem Stück Zille von Horst Pillau verkörperte sie Claire Waldoff. Bekannte Regisseure, mit denen Pahl arbeitete, waren Johanna Schall, Peter Sodann, Frieder Venus oder Wolfgang Engel.

Schwerpunkt Anja Pahls schauspielerischer Tätigkeit ist das Theater. 2021 stieg sie als Kriminalhauptkommissarin Tamara Meurer in die Krimiserie SOKO Potsdam ein.

Anja Pahl lebt in Berlin.Anja Pahl auf taz.de, ohne Datum, abgerufen am 22. Januar 2022

Filmografie 2007: Polizeiruf 110 – Tod in der Bank 2015: Sibel & Max – Andere Umstände 2015: Polizeiruf 110 – Ikarus 2020: WaPo Berlin – MS Bettina seit 2021: SOKO Potsdam (Fernsehserie) 2021: Friesland: Bis aufs Blut (Fernsehreihe)

Hörspiele 2006: Nackt in Berlin – Autoren: Gottfried von Einem und Hans Helge Ott – Regie: Gottfried von Einem 2007: Nachts die Verhöre – Autor: Wieland Förster – Regie: Götz Fritsch

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Einzelnachweise

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