Gerd Kochendoerfer (* 6. März 1900 in Taucha; † 28. Juli 1948 in Mannheim) war ein deutscher Politiker (CDP/CDU).
Leben Kochendoerfer studierte Physik und wurde 1923 von der Universität Frankfurt am Main als Physiker promoviert. Er arbeitete bei der BASF und kam bei der Kesselwagenexplosion am 28. Juli 1948 ums Leben.
Politik Nach dem Zweiten Weltkrieg trat er der CDP bei, aus der später der rheinland-pfälzische Landesverband der CDU hervorging. Für diese war er 1946/47 Mitglied der Beratenden Landesversammlung.
1946 wurde Kochendoerfer in den Stadtrat von Ludwigshafen am Rhein gewählt. Er gehörte dem Kreisvorstand der CDU Ludwigshafen an.
Werke Studien über die katalytische Reduktion von Aldehyden, Diss., Frankfurt am Main 1923
Literatur Der Präsident des Landtags Rheinland-Pfalz (Hrsg.): Die Stellvertreter des freien Volkes: Die Abgeordneten der Beratenden Landesversammlung und des Landtags Rheinland-Pfalz von 1946 bis 2015, 2016, ISBN 3-658-04751-8, S. 363.
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