Der Jacob-Mincer-Preis („Jacob Mincer Award“) ist eine von der Society of Labor Economists jährlich vergebene Auszeichnung. Mit dem Preis sollen hervorragende Forscher für ihr Lebenswerk auf dem Gebiet der Arbeitsökonomie geehrt werden. Er ist nach Jacob Mincer benannt, der als einer der Väter der modernen empirischen Arbeitsökonomie gilt.

Im Oktober 2003 wurde die Vergabe des Preises von den Mitgliedern der Society of Labor Economists beschlossen, die erste Auszeichnung ging an Jacob Mincer und Gary Becker. Zunächst jährlich ausgelobt, wurden 2009 die Regularien überarbeitet und der Preis anschließend im zweijährlichen Rhythmus vergeben. 2017 beschloss die Vereinigung, zum jährlichen Rhythmus vorbehaltlich eines geeigneten Kandidaten zurückzukehren.

Preisträger 2004: Jacob Mincer, Gary Becker 2005: Orley Ashenfelter, James Heckman 2006: Richard B. Freeman, Edward Lazear 2007: Dale Mortensen, Finis Welch 2008: Reuben Gronau, John Pencavel 2009: Claudia Goldin, Yoram Weiss 2011: Ronald G. Ehrenberg 2013: Daniel S. Hamermesh 2015: Robert J. Willis 2017: Francine Blau 2018: Henry Farber 2019: David Card 2020: Richard Blundell 2021: Kenneth Wolpin 2022: Lawrence F. Katz 2023: Joseph Altonji 2024: Janet Currie 2025: John Bound 2026: Shelly Lundberg

Weblinks Jacob Mincer Award bei der Society of Labor Economists (sole-jole.org)

Kategorie:Wirtschaftswissenschaftlicher Preis Kategorie:Erstverleihung 2005