José Feliciano eigentlich: José Montserrate Feliciano García (* 10. September 1945 in Lares, Puerto Rico) ist ein puerto-ricanischer Sänger und Gitarrist.

Leben José Feliciano wurde als Sohn eines Bauern geboren. Er hat einen älteren Bruder und neun jüngere.Daniel Meier, Jedes Jahr das gleiche Lied, in: NZZ am Sonntag, 22. Dezember 2013, S. 17. Aufgrund eines erblich bedingten grünen Stars ist er seit seiner Geburt blind. Im Alter von fünf Jahren zog er mit seiner Familie nach Harlem, New York City. Mit neun Jahren spielte er im Teatro Puerto Rico. Er konnte bereits verschiedene Instrumente spielen, darunter Akkordeon, interessierte sich dann aber für die Gitarre. Um ungestört zu sein, schloss er sich manchmal 14 Stunden am Tag in sein Zimmer ein und hörte Rockmusik der 1950er Jahre.

Mit 17 verließ er die Schule, um in Klubs aufzutreten und damit seine Familie zu ernähren. In diesem Jahr hatte er auch seinen ersten professionellen Vertragsauftritt in Detroit.

1966 ging er nach Mar del Plata, Argentinien, um bei einem Festival aufzutreten. Dort wurde er von RCA Victor entdeckt, die mit ihm ein Album auf Spanisch aufnehmen wollten. Feliciano schlug Bolero-Musik vor und das Ergebnis waren die beiden erfolgreichen Hits Poquita Fe (Wenig Vertrauen) und Usté („Sie“ von Usted).

Nach zwei weiteren erfolgreichen Platten hatte Feliciano einen hohen Bekanntheitsgrad in Lateinamerika erlangt. Um auch in den USA berühmt zu werden, zog er nach Los Angeles. Er komponierte den Song Feliz Navidad (Frohe Weihnachten), der mittlerweile ein Weihnachtsklassiker geworden ist, und seine eigene Version des The-Doors-Songs Light My Fire. Mit den beiden Stücken wurde er schlagartig erfolgreich und so verkaufte er Millionen Alben.

1968 gewann er den Grammy für den „Best New Artist Of The Year“.José Feliciano – 7 Wins, 16 Nominations

Im Herbst 1968 hatte Feliciano die Gelegenheit, die Nationalhymne The Star-Spangled Banner während der Baseball World Series zu singen. Seine sehr persönliche, langsame Latino-Jazz-Version war sehr umstritten.http://digital.library.unt.edu/ark:/67531/metadc19834/m1/ Manche nannten seine Darbietung unpatriotisch und verlangten sogar seine Abschiebung. Andere verstanden die Gefühle und Aufrichtigkeit seiner Darbietung, und so wurde er zum Helden der Gegenbewegung. Die Aufnahme wurde als Single veröffentlicht und kam in den Billboard-Charts unter die ersten 50 Plätze.

José Feliciano hatte zusammen mit David Carradine und Cannonball Adderley 1975 einen Auftritt in der 55. Folge der US-amerikanischen Fernsehserie Kung Fu.

Feliciano ist einer der wenigen Sänger, denen es gelungen ist, sowohl mit spanischer Musik als auch englischem Rock and Roll erfolgreich zu sein. 1987 erhielt er einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame.

Im Jahre 1995 wurde Feliciano durch die Regierung von New York geehrt, die die öffentliche Schule Nr. 155 in José Feliciano Performing Arts School umbenannte. 1996 hatte er einen kurzen Auftritt im Oscar-prämierten Film Fargo der Coen-Brüder, in dem er sich selbst spielte.

2018 wurde im österreichischen Leobersdorf, wo Feliciano seit 2015 mit seiner Familie lebt, ein Uferweg nach ihm benannt. Die Benennung zur José Feliciano-Promenade wurde am 30. September 2018 in Würdigung seiner langjährigen Verdienste für den Kindertherapiehof Regenbogental vorgenommen.leobersdorf.at: Ehrungssitzung der Marktgemeinde Leobersdorf

Seiner Wahlheimat hat er bereits 1988 mit dem Song The Sound of Vienna ein Denkmal gesetzt. 2011 eröffnete er für kurze Zeit ein Kaffeehaus in Wien.

José Feliciano hatte einen nichtehelichen Sohn, der jedoch wenige Wochen nach der Geburt starb. Mit seiner Frau Susan hat er eine Tochter und zwei Söhne.

Diskografie Englisch/International 1964: The Voice and Guitar of Jose Feliciano 1965: Fantastic Feliciano 1966: A Bag Full of Soul 1968: Feliciano! 1968: Souled 1969: Feliciano – 10 to 23 1969: Alive Alive-O! 1970: Fireworks 1970: Christmas Album 1971: Encore! 1971: Ché Sara 1971: That the Spirit Needs 1972: Sings 1972: Memphis Menu 1973: Compartments 1973: Peter Stuyvesant presents José Feliciano in concert with the London Symphony Orchestra 1974: For My Love, Mother Music 1974: And The Feeling’s Good 1975: Just Wanna Rock and Roll 1976: Angela 1977: Sweet Soul Music 1981: Jose Feliciano 1983: Romance In The Night 1985: Jose Feliciano Sings and Plays The Beatles 1988: VSOP, Jose Feliciano & Wiener Symphoniker 1989: I’m Never Gonna Change 1990: Steppin’ Out 1996: Present Tense 1996: On Second Thought 2000: The Season Of your Heart 2006: Six String Lady (the instrumental album) 2007: The Soundtrax Of My Life 2009: Djangoisms (the instrumental album to Django Reinhardt) 2009: American Classics

Spanisch 1966: El sentimiento – La voz y la guitarra 1966: La copa rota 1967: Sombra 1967: ¡El fantástico! 1967: Mas éxitos de José 1968: Felicidades con lo mejor de José Feliciano 1968: Sin luz 1971: En mi soledad – No llores 1971: José Feliciano dos cruces 1971: José Feliciano January 71 1971: José Feliciano canta otra 1982: Escenas de amor 1983: Me enamoré 1984: Como tú quieres 1985: Ya soy tuyo 1986: Te amaré 1987: Tu inmenso amor 1990: Niña 1992: Latin Street ’92 1996: Americano 1998: Señor Bolero (US: ) 2001: Señor Bolero 2 2003: Guitarra mía – Tribute 2005: A México, con amor 2006: José Feliciano y amigos (US: )

Auszeichnungen für Musikverkäufe Platin-Schallplatte

2022: für die Single Feliz Navidad

2025: für die Single Feliz Navidad ifpi.gr, abgerufen am 5. Dezember 2025 (englisch).

2024: für die Single Feliz Navidad

2024: für die Single Feliz Navidad2× Platin-Schallplatte

2024: für die Single Feliz Navidad

2024: für die Single Feliz Navidad

2025: für die Single Feliz Navidad

Quellen

Weblinks

Offizielle Website

The Feliciano Fiesta Fan Site

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