Die Gmina wiejska Kamienna Góra [] ist eine selbständige Landgemeinde im Powiat Kamienna Góra der Woiwodschaft Niederschlesien in Polen. Ihr Verwaltungssitz ist in der Stadt Kamienna Góra (deutsch Landeshut in Schlesien). Die Landgemeinde, zu der die Stadt Kamienna Góra selbst nicht gehört, hat eine Fläche von 158 km², auf der (Stand: ) Einwohner leben. Die Gemeinde ist Teil der Euroregion Neiße.
Geographie mini|Karte der Landgemeinde Die Landgemeinde liegt in Niederschlesien, etwa 20 Kilometer südöstlich von Jelenia Góra (Hirschberg). Ihr Gebiet umgibt die Stadt Kamienna Góra zu 98 Prozent.
Geschichte Von 1975 bis 1998 gehörte die Landgemeinde Kamienna Góra zur Woiwodschaft Jelenia Góra.
Gemeindegliederung Die Landgemeinde Kamienna Góra besteht aus folgenden Ortschaften mit Schulzenämtern: Czadrów (Oberzieder) Czarnów (Rothenzechau) Dobromyśl (Kindelsdorf) Dębrznik (Krausendorf) Gorzeszów (Görtelsdorf) Janiszów (Johnsdorf) Kochanów (Trautliebersdorf) Krzeszów (Grüssau) Krzeszówek (Neuen/Alt-Grüssau) Leszczyniec (Haselbach) Nowa Białka (Neuweistritz) Ogorzelec (Städtisch Dittersbach) Olszyny (Erlendorf) Pisarzowice (SchreibendorfGustav Trogisch: Schreibendorf. Ortsnachrichten. Schreiberhau-Diesdorfer Rettungsanstalten, Diesdorf bei Kuhnern 1887.), früher auch Niederschreibendorf und OberschreibendorfMichael Sachs: Die Flucht der evangelischen Frau Anna Magdalena von Reibnitz (1664–~1745) mit ihren von der Zwangskatholisierung bedrohten fünf Kindern aus Schlesien im Jahre 1703 – ein Stimmungsbild aus dem Zeitalter der Gegenreformation und des Pietismus. In: Medizinhistorische Mitteilungen. Zeitschrift für Wissenschaftsgeschichte und Fachprosaforschung. Band 34, 2015 (2016), S. 221–263, hier: S. 221, Anm. 1. Przedwojów (Reichhennersdorf) Ptaszków (Vogelsdorf) Raszów (Reußendorf) Rędziny (Wüstenröhrsdorf; 1937–45: Röhrsdorf (Riesengeb.)) Szarocin (Pfaffendorf)
Ein weiterer Ort der Landgemeinde ist Betlejem.
Weblinks
Website der Landgemeinde (polnisch)
Einzelnachweise