Die 2. Frauenliga, auch 2. Liga, früher Damenliga oder 2. Division genannt, ist die zweithöchste Spielstufe im österreichischen Frauenfußball. Der Meister steigt in die ÖFB Frauen-Bundesliga auf. Die zweite österreichische Frauenliga ist für höchstens 12 Mannschaften konzipiert und sollte ein Aufsteiger aus der dritthöchsten Spielklasse, die nach den Grenzen der österreichischen Bundesländer strukturierte Landesliga, geben. Der auf den Abstiegsplätzen befindliche Verein steigt in die jeweilige Landesliga ab.

Amateurteams der Vereine der ÖFB Frauen-Bundesliga sind von einem Aufstieg in diese ausgeschlossen.

Ausrichtung Leitung und Organisation Folgende Verbande waren in den Saisonen betraut Saison Mitte/West Ost/Süd 2009/10 keine Information keine Durchführung 2010/11 OÖFV keine Durchführung 2011/12 OÖFV NÖFV 2012/13 OÖFV WFV 2013/14 OÖFV WFV 2014/15 OÖFV WFV 2015/16 SFV NÖFV 2016/17 OÖFV WFV 2017/18 OÖFV NÖFV 2018/19 OÖFV WFV

Geschichte

Einführung in der Saison 1979/80 im Osten (1979/80) Saison Meister WFV: Damenliga Ost 1979/80 SV Aspern II 1980/81 DSC Alland-Brunn 1981/82 KSV der Wiener Berufsschulen WFV: 2. Liga Ost 1982/83 USC Landhaus Wien II 1983/84 USC Landhaus Wien II 1984/85 USC Landhaus Wien II 1985/86 DFC Heidenreichstein 1986/87 DFC Heidenreichstein 1987/88 ASV Vösendorf 1988/89 USC Landhaus Wien II 1989/90 DFC Laimbach 1990/91 DFC Heidenreichstein 1991/92 FV Austria XIII ÖFB: 2. Division 1992/93 DFC Obersdorf OFB: 2. Liga Ost 1993/94 SC Neunkirchen In der Saison 1979/80 wurde im Osten Österreichs eine zweite Liga für Vereine aus Wien und Niederösterreich eingeführt, später kamen Mannschaften aus dem Burgenland dazu. Sie wurde Damenliga Ost (2. Leistungsstufe) genannt. Da die 1. Leistungsstufe und die 2. Leistungsstufe gleich hießen, wurde die Damenliga Ost für die 2. Leistungsstufe ab der Saison 1993/94 in 2. Division umbenannt. Der Meister aus der Damenliga Ost (2. Leistungsstufe) stieg in die Damenliga Ost (1. Leistungsstufe) auf. In der Saison 1981/82 gab es gleich drei Aufsteiger, sodass die darauffolgende Saison die oberste Leistungsstufe erstmals zehn Vereinen hatte.

Einführung im Westen (1994/95) Saison Meister 2. Liga Ost Regionalliga West 1994/95 DFC Obersdorf Innsbrucker AC 2. Division Ost Regionalliga West 1995/96 DFC Obersdorf RW Rankweil 1996/97 SV Neulengbach Innsbrucker AC 1997/98 ATSV Deutsch-Wagram SK Zirl 1998/99 SC Brunn am Gebirge FC Egg Im Westen wurde erst in der Saison 1994/95 eine bundeslandüberschreitende Liga eingerichtet, es spielten die Bundesländer Tirol und Vorarlberg um den Meister, der aber nicht in die damals genannte Frauen-Bundesliga aufstiegsberechtigt war.

Einteilung in Mitte, West, Ost und Süd (2000/01) Saison Meister 2. Division Mitte Regionalliga West 2. Division Ost Landesliga Steiermark(inkl. Kärnten) 1999/2000 kein Spielbetrieb Schwarz-Weiß Bregenz SC Stattersdorf DFC St. Ruprecht 2000/01 SV Garsten FC Lingenau SC Damen Dörfl LUV Graz 2001/02 SV Garsten FC Lingenau USG Ardagger/Neust. ASV St. Margarethen 2002/03 SV Spittal/Drau FC Koblach FC Südburgenland ASV St. Margarethen 2003/04 SV Garsten FC Koblach ASK Erlaa 1. DFC Leoben 2004/05 LASK Ladies FC Koblach SV Gloggnitz DFC St. Ruprecht 2. Division Mitte Regionalliga West 2. Liga Ost 2. Division Süd 2005/06 Union Kleinmünchen II Schwarz-Weiß Bregenz SV Horn 1. DFC Leoben 2. Liga Mitte 2. Division West 2. Liga Ost 2. Liga Süd 2006/07 USK Hof FC Wacker Tirol SV Groß-Schweinbarth FC St. Veit 2. Liga Mitte 2. Liga West 2. Division Ost 2. Liga Süd 2007/08 USK Hof FC Koblach SV Groß-Schweinbarth ASV St. Margarethen 2. Liga Mitte 2. Liga West 2. Liga Ost 2. Liga Süd 2008/09 Union Kleinmünchen nicht durchgeführt SKV Altenmarkt FC Stattegg 2009/10 Union Kleinmünchen ASV Spratzern DFC St. Ruprecht 2010/11 Heeres SV Wals ASV Spratzern SC/ESV Parndorf Auch in Oberösterreich und Salzburg konnte man sich in der Saison 2000/01 auf eine gemeinsame Meisterschaft einigen. Eine grenzüberschreitende Liga folgte in der Saison 2003/04 in Kärnten und in der Steiermark. Somit gab es in allen Bundesländern eine zweite bundeslandüberschreitende Frauenliga in Österreich.

Einteilung in Mitte/West und Ost/Süd (2011/12) Saison Meister 2. Liga Mitte/West 2. Liga Ost/Süd 2011/12 FC Wacker Innsbruck II SKV Altenmarkt 2012/13 Heeres SV Wals SV Neulengbach II 2013/14 SG FC Bergheim/USK Hof FSK St. Pölten-Spratzern II 2014/15 SG FC Bergheim/USK Hof SV Neulengbach II 2015/16 FC Bergheim Damen ASK Erlaa 2016/17 FFC Vorderland SKN St. Pölten Frauen II 2017/18 FC Wacker Innsbruck SK Sturm Graz II 2018/19 RW Rankweil SV Horn Um das Niveau der zweiten Frauenliga in Österreich zu erhöhen, wurden in der Saison 2009/10 in den westlichen gelegenen Bundesländern die teilnehmenden Vereine in Mitte/West zusammengefasst. Damit spielten Mannschaften aus Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg in einer gemeinsamen Liga. Ein Jahr später folgten die Vereine aus Ostösterreich: Burgenland, Kärnten, Niederösterreich, Steiermark und Wien spielten in der 2. Liga Ost/Süd.

Eine 2. Liga österreichweit (seit 2019/20) Saison Meister2. Liga 2019/20 Abbruch, keine Wertung 2020/21 First Vienna FC Frauen 2021/22 SPG Kleinmünchen/Blau-Weiß Linz 2022/23 SPG FC Lustenau/Dornbirn Ladies 2023/24 Linzer ASK 2024/25 SpG Südburgenland/Hartberg 2025/26 Wildcats Krottendorf Mit der Saison 2019/20 hat der ÖFB eine österreichweite 2. Liga eingeführt. Die 2. Mannschaften der Vereine spielen in der Future League.

Weblinks ÖFB, 2. Frauen Bundesliga

Einzelnachweise

Kategorie:Fußballwettbewerb in Österreich