mini|Gebäude der ZHAW in Winterthur

Die Zürcher Fachhochschule (ZFH) war mit rund 19'500 Studierenden die grösste der neun Schweizer Fachhochschulen. Sie war, nach der Universität Zürich und vor der Fachhochschule Westschweiz, die zweitgrösste Hochschule der Schweiz.

Gliederung Die Zürcher Fachhochschule gliedert sich in vier Teilschulen: HWZ – Hochschule für Wirtschaft Zürich PHZH – Pädagogische Hochschule Zürich ZHAW – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHdK – Zürcher Hochschule der Künste

Die ZHAW, die ZHdK und die PHZH werden vom Kanton Zürich getragen und sind damit staatlich, die HWZ hat eine private Trägerschaft.

Geschichte Vorgänger-Institutionen der ZFH-Teilschulen Ursprünglich sollten die folgenden Höheren Fachschulen den Fachhochschulstatus bekommen und in die ZFH integriert werden:Ursula Hasler Roumois, Esther Girsberger und Thomas Buomberger: Die Entstehung einer Hochschule. Orell Füssli, Zürich 2011, ISBN 3280054389, S. 23 Technikum Winterthur Ingenieurschule TWI Zürcher Höhere Wirtschafts- und Verwaltungsschule HWV Winterthur Schule für Gestaltung Zürich Konservatorium Zürich Konservatorium Winterthur Schweizerische Ballettberufsschule Jazzschule Schauspiel-Akademie Zürich Schule für Soziale Arbeit Zürich SSAZ Höhere Fachschule für Soziokulturelle Animation Institut (Seminar) für Angewandte Psychologie Zürich IAP Dolmetscherschule Zürich DOZ Heilpädagogisches Seminar Zürich Zentrum für Kaderausbildung Zürich Ingenieurschule Wädenswil ISW Ingenieurschule Zürich (Abend-Technikum) Höhere Wirtschaftsschule Zürich (Abend-HWV)

Viele dieser Schulen mussten sich mit anderen Schulen zusammenschliessen, um die Bedingungen für den Fachhochschulstatus (Anzahl Studierende und Studiengänge) zu erfüllen.

1998–2007 1998 wurde die ZFH gegründet. Sie bestand bis 2007 aus den folgenden 8 bzw. 9 Teilschulen: HMT – Hochschule Musik und Theater HGKZ – Hochschule für Gestaltung und Kunst Zürich HSSAZ – Hochschule für Soziale Arbeit Zürich HAP – Hochschule für Angewandte Psychologie HSZ – Hochschule für Technik, Wirtschaft und Verwaltung Zürich, mit folgenden Studienbereichen: Technik (HSZ-T), später Hochschule für Technik Zürich (HSZ-T) Wirtschaft und Verwaltung (HSZ-WV), später Hochschule für Wirtschaft Zürich (HWZ) HSW – Hochschule Wädenswil PHZH – Pädagogische Hochschule Zürich ZHW – Zürcher Hochschule Winterthur

Entwicklung seit 2007 Aufgrund des neuen Fachhochschulgesetzes wurden 2007 zwei neue staatliche Hochschulen gegründet: ZHdK – Zürcher Hochschule der Künste (Fusion von HGKZ und HMT) ZHAW – Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (Fusion von ZHW, HSW, HAP und HSSAZ)

Damit bestand die ZFH zwischen 2007 und 2011 aus den staatlichen Hochschulen ZHAW, ZHdK und PHZH sowie den privaten Hochschulen HSZ-T und HWZ.

Per 1. Januar 2012 wurde die HSZ-T kantonalisiert und in die ZHAW integriert.ZHAW Medienmitteilung vom 30. August 2011:

Die ZHAW, die ZHdK und die PHZH sind gemäss Hochschulförderungs- und -koordinationsgesetz (HFKG) erfolgreich institutionell akkreditiert. Die ZHAW, die ZHdK und die PHZH sichern sich damit ihren Anschluss im Schweizer Hochschulsystem und erhöhen ihre Sichtbarkeit. Die ZHAW und die ZHdK haben demzufolge auch die beitragsberechtigte Anerkennung durch den Bund erhalten. Die Zürcher Fachhochschule (ZFH) als Dachorganisation der ZHAW, der ZHdK und der PHZH ist damit seit 2023 obsolet und wurde aufgehoben.

Weblinks Website der Zürcher Fachhochschule

Einzelnachweise

Zurich, Fachhochschule Kategorie:Bildungseinrichtung in Winterthur Kategorie:Bildungseinrichtung in Zürich Kategorie:Organisation (Wädenswil) Kategorie:Wissenschaft in Zürich Kategorie:Bildungseinrichtungsgründung 1998