mini|Kloster Valvisciolo Kloster Valvisciolo (lat. Prioratus simplex B. M. V. Vallis Lusciniae) ist seit 1167 ein Kloster der Zisterzienser in Sermoneta, Provinz Latina, Region Latium, Bistum Latina-Terracina-Sezze-Priverno in Italien.

Geschichte mini|Kreuzgang Das von Kaiser Friedrich Barbarossa zerstörte Kloster Marmosoglio wechselte 1167 in das wenig entfernte Valvisciolo bei Sermoneta (50 km südöstlich Rom) und nannte sich zuerst Abtei „Nuovo Marmosiglio“, später auch „Valvisciolo Carpinetana“, nach Carpineto Romano. 1312 wurde die Abtei aufgegeben, 1411 in eine Kommende und 1523 in ein Priorat umgewandelt. Von 1605 bis zur Schließung durch Napoleon Bonaparte 1807 besetzten es die Feuillanten (zwischendurch von 1619 bis 1635 die Paulaner). Papst Pius IX. ließ das Kloster restaurieren und 1864 durch die Abtei Casamari wiederbesiedeln, zu dessen Kongregation es bis heute gehört. Peugniez rühmt die Schönheit der aus dem 13. Jahrhundert erhaltenen Baulichkeiten (v. a. Kirche und Kreuzgang).

Literatur mini|Abteikirche, Inneres Bernard Peugniez: Guide Routier de l’Europe Cistercienne. Editions du Signe, Straßburg 2012, S. 689–690. Sonia Testa (Hrsg.): Abbazia di Valvisciolo. Vallis lusciniae. Ars et Historia. Grafica 87, Pontinia 2007.

Weblinks Lokalisierung des Klosters mit Geschichte und Bebilderung, italienisch Kurze Klostergeschichte, französisch Eintrag „VALVISCIOLO, Abbazia di“ in der Enciclopedia Italiana, italienisch Tourismusseite mit zahlreichen Fotos Zeitungsartikel zum 150. Jahrestag der Wiederbesiedelung 1864–1914

Kategorie:Zisterzienserkloster in Italien Kategorie:Kloster im Latium Kategorie:Sermoneta Kategorie:Christentum (Latium) Valvisciolo Kategorie:Aufgelöst 1807