Diese Diskografie ist eine Übersicht über die Tonaufnahmen und veröffentlichten Tonträger des US-amerikanischen Jazztrompeters, Komponisten, Sängers und Schauspielers Louis Armstrong. Den Schallplattenauszeichnungen zufolge hat er bisher mehr als 11,6 Millionen Tonträger verkauft, davon alleine in seiner Heimat über 7,5 Millionen. Seine erfolgreichste Veröffentlichung ist die Single What a Wonderful World mit über 7,4 Millionen verkauften Einheiten.

mini|Dipper Mouth Blues – eine der ersten Schallplattenaufnahmen mit Louis Armstrong als Mitglied in King Oliver’s Jazz Band aus dem Jahr 1923 Gliederung Die Diskografie gibt zunächst einen Überblick über die Aufnahmen und Aufnahmesessions des Künstlers. Aufgrund der unten beschriebenen besonderen Bedeutung der Louis Armstrong Hot Five bzw. Hot Seven für die Jazzgeschichte, sind deren Aufnahmen in einem eigenen Unterkapitel dargestellt. Die Zusammenstellung der Aufnahmenübersicht beruht dabei auf folgenden Quellen: Quelle 1: der Louis Armstrong Discography von Michael Minn Quelle 2: dem Buch All About Me: The Complete Discography of Louis Armstrong von Jos Willems Andere verwendete Quellen sind in der jeweiligen Tabellenspalte vermerkt.

Im Anschluss an die Aufnahmen und Aufnahmesessions listet die Übersicht der Lieder — als Zusammenfassung der Aufnahmen – alle von Louis Armstrong eingespielten Lieder (ohne Doppelnennungen) auf. Die wesentlichen Quellen sind identisch mit denen der Aufnahmen.

Die Übersicht der Musiker nennt den Namen der Musiker, mit denen Armstrong im Laufe seiner Karriere Lieder aufgenommen hat. Quellen sind die Online-Datenbanken Discogs und Allmusic sowie die Louis Armstrong Discography von Michael Minn.

Im Anschluss an die Übersicht der Lieder listet die Diskografie eine Auswahl der Plattenveröffentlichungen des Künstlers nach den Gliederungsebenen Musikalben und Kompilationen, Singles & EPs sowie Musikvideos auf. Die Zusammenstellung der diskografischen Übersicht beruht dabei auf folgenden Quellen: mini|Louis Armstrong und Barbra Streisand in Hello Dolly! aus dem Jahr 1969 Quelle 1: den Einträgen der Tonträger von Louis Armstrong bei der Online-Datenbank Discogs Quelle 2: den Einträgen der Tonträger von Louis Armstrong bei der Online-Datenbank Allmusic In zwei weiteren Kapiteln werden – für Deutschland, Österreich, die Schweiz, Großbritannien und die USA – Armstrongs Chartplatzierungen, unterschieden nach Musikalben und Kompilationen sowie seine Ehrungen aufgelistet. Die Quellen der Zusammenstellungen sind im jeweiligen Kapitel genannt. mini|US-amerikanische Armstrong-Münze aus dem Jahr 1982 Bei Armstrongs Aufnahmen und Aufnahmesessions kann die vorliegende Übersicht aufgrund der zur Verfügung stehenden Literatur und Weblinks, insbesondere der sehr detaillierten Zusammenstellungen von Jos Willems und Michael Minn, eine große Vollständigkeit gewährleisten. Bei der Vielzahl von veröffentlichten Tonträgern – Discogs allein listet unter dem Stichwort „Louis Armstrong“ mehr als 2100 Tondokumente – kann die Diskografie für die nach Armstrongs Tod erschienenen Alben nur eine Auswahl der Tonträger darstellen.

Würdigung mini|Muggles – eine der ersten Aufnahmen von Louis Armstrong and his Orchestra aus dem Jahr 1928 Armstrong wurde Anfang der 1920er Jahre als einfallsreicher Trompeter und Kornett-Spieler bekannt und hatte mit der King Oliver’s Creole Jazz Band seine ersten Schallplattenaufnahmen.

Mit seiner unverkennbaren rauen Stimme war Armstrong auch ein einflussreicher Sänger, der großes Geschick als Improvisator zeigte. Außerdem war er ein begabter Scat-Sänger. Er war ebenso bekannt für seine charismatische Bühnenpräsenz und für sein Trompetenspiel. Auch als Komponist und Texter zahlreicher Lieder war er sehr erfolgreich. Sein Können als Musiker und Komponist ebnete ihm den Weg ins Filmgeschäft. In zahlreichen Filmen sind seine Soundtracks bis heute zu hören, und in vielen Filmen stand er selbst vor der Kamera. Seine musikalische Karriere umfasste fünf Jahrzehnte, von den 1920er bis zu den 1960er Jahren, mit Plattenaufnahmen in den zu dieser Zeit gängigen Stilrichtungen des Jazz sowie der populären Musik. Schon zu seinen Lebzeiten sind unzählige Schallplattenaufnahmen entstanden und veröffentlicht worden, und bis heute kommen immer wieder neue Kompilationen und Wiederveröffentlichungen seiner Musik auf den Markt.

Besonders bedeutsam in seinem Schaffen sind die Louis Armstrong Hot Five and Hot Seven Sessions, Schallplattenaufnahmen, die Armstrong als Bandleader zwischen 1925 und 1928 mit seinen Bands Hot Five und Hot Seven in Chicago für OKeh Records aufgenommen hat. In diesen Sessions entstanden wichtige Aufnahmen des frühen Hot Jazz, die zunächst als Single auf Schellackplatte und ab den 1950er Jahren auf Langspielplatte erschienen. Die Aufnahmen wurden im Jahr 2002 aufgrund ihrer kulturellen, historischen und ästhetischen Bedeutung dem US-amerikanischen National Recording Registry hinzugefügt.

Louis Armstrongs Einfluss reicht weit über die Jazz-Musik hinaus, und am Ende seiner Karriere in den 1960er Jahren wurde auch sein großer Einfluss auf die populäre Musik im Allgemeinen gewürdigt.

Aufnahmen Diese Übersicht listet den Titel der Aufnahme, die Band bzw. den Künstler der Aufnahme, das Datum der Aufnahme, die Aufnahmesession und den Aufnahmeort auf. In weiteren Spalten wird – zukünftig – der Komponist, das Musiklabel der Erstveröffentlichung, die Katalognummer der Erstveröffentlichung sowie die Matrix-/Masternummer der Aufnahme genannt. Sofern die Aufnahme eine eigene Matrix-/Masternummer hat, wird in der Übersicht eine eigene Zeile angelegt. Mehrere Takes einer Aufnahme werden ebenfalls in der Zeile gelistet. Steht keine eigene Matrix-/Masternummer zur Verfügung, werden mehrere Titel in einer Zeile gelistet.

Frühe Jahre (April 1923 – November 1925) Datum AufnahmeTitel der AufnahmeBand / KünstlerKomposition / SongtextMusiklabel ErstVÖKatalog-Nr. ErstVÖMatrix- / Master-NummerAufnahme-Session und -ort5. April 1923Just GoneKing Oliver’s Creole Jazz BandJoe King Oliver,

Bill JohnsonGennett513311383 BGennett Recording Session – Richmond, Indiana5. April 1923Canal Street BluesKing Oliver’s Creole Jazz BandJoe King Oliver,

Bill JohnsonGennett513311384 BGennett Recording Session – Richmond, Indiana5. April 1923Mandy Lee BluesKing Oliver’s Creole Jazz BandMelrose BloomGennett513411385 CGennett Recording Session – Richmond, Indiana5. April 1923I’m Going Away to Wear You Off My MindKing Oliver’s Creole Jazz BandJohnson SmithGennett513411386 CGennett Recording Session – Richmond, Indiana5. April 1923Chimes BluesKing Oliver’s Creole Jazz BandJoe King OliverGennett513511387 aGennett Recording Session – Richmond, Indiana6. April 1923Weather Bird RagKing Oliver’s Creole Jazz BandLouis ArmstrongGennett513211388Gennett Recording Session – Richmond, Indiana6. April 1923Dipper Mouth Blues (Dippermouth Blues)King Oliver’s Creole Jazz BandJoe King Oliver,

Louis ArmstrongGennett513211389 BGennett Recording Session – Richmond, Indiana6. April 1923Froggie MooreKing Oliver’s Creole Jazz BandSpikes, MooreGennett513511390 BGennett Recording Session – Richmond, Indiana6. April 1923Snake RagKing Oliver’s Creole Jazz BandJoe King OliverGennett518411391Gennett Recording Session – Richmond, Indiana22.–29. Juni 1923Snake RagKing Oliver’s Jazz BandJoe King OliverOkeh8391-aOkeh Recording Session – Chicago, Illinois22.–29. Juni 1923Sweet Lovin’ ManKing Oliver’s Jazz BandMelrose,

Lil HardinOkeh8392-BOkeh Recording Session – Chicago, Illinois22.–29. Juni 1923High Society RagKing Oliver’s Jazz BandOkeh8393-BOkeh Recording Session – Chicago, Illinois22.–29. Juni 1923Sobbin’ BluesKing Oliver’s Jazz BandKassell, BurtonOkeh8394-BOkeh Recording Session – Chicago, Illinois22.–29. Juni 1923Where Did You Stay Last Night?King Oliver’s Jazz BandLouis Armstrong,

Lil HardinOkeh8401-aOkeh Recording Session – Chicago, Illinois22.–29. Juni 1923Dipper Mouth BluesKing Oliver’s Jazz BandLouis Armstrong,

King OliverOkeh8402-aOkeh Recording Session – Chicago, Illinois22.–29. Juni 1923Jazzin’ Babies’ BluesKing Oliver’s Jazz BandR. M. JonesOkeh8403-aOkeh Recording Session – Chicago, IllinoisAnfang September 1923Mabel’s DreamKing Oliver’s Jazz BandI. SmithParamount120881622-1 1622-2Paramount Recording Session – Chicago, IllinoisAnfang September 1923The Southern StompsKing Oliver’s Jazz BandJ. M. JonesParamount120881623-1 1623-2Paramount Recording Session – Chicago, IllinoisAnfang September 1923Riverside BluesKing Oliver’s Jazz BandDorsey, JonesParamount202921624-2Paramount Recording Session – Chicago, Illinois5. Oktober 1923Alligator HopKing Oliver’s Creole Jazz BandKing Oliver, PicouGennett527411633 BGennett Recording Session – Richmond, Indiana5. Oktober 1923That Sweet Something, Dearnur in Michael Minns Diskografie ausgewiesenKing Oliver’s Creole Jazz BandGennett527611634-CGennett Recording Session – Richmond, Indiana5. Oktober 1923Zulus BallKing Oliver’s Creole Jazz BandKing Oliver, RobinsonGennett527511635 AGennett Recording Session – Richmond, Indiana5. Oktober 1923Workingman BluesKing Oliver’s Creole Jazz BandKing Oliver,

Lil HardinGennett527511636 BGennett Recording Session – Richmond, Indiana5. Oktober 1923Someday SweetheartKing Oliver’s Creole Jazz Bandunveröffentlicht11637-ABC rejectedGennett Recording Session – Richmond, Indiana5. Oktober 1923Krooked BluesKing Oliver’s Creole Jazz BandSpikes, JohnsonGennett527411638Gennett Recording Session – Richmond, Indiana5. Oktober 1923If You Want My Heart (You’ve Got To ’low It, Babe)King Oliver’s Creole Jazz Bandunveröffentlicht11639-BGennett Recording Session – Richmond, Indiana5.–15. Oktober 1923Buddy’s HabitKing Oliver’s Jazz BandA. Nelson,

C. StraightOkeh400008475-BOkeh Recording Session – Chicago, Illinois5.–15. Oktober 1923TearsKing Oliver’s Jazz BandLouis Armstrong,

Lil HardinOkeh400008476-BOkeh Recording Session – Chicago, Illinois5.–15. Oktober 1923I Ain’t Gonna Tell NobodyKing Oliver’s Jazz BandJones, R.M.Okeh81488477-BOkeh Recording Session – Chicago, Illinois5.–15. Oktober 1923Room Rent BluesKing Oliver’s Jazz BandI. NewtonOkeh81488478-aOkeh Recording Session – Chicago, Illinois5.–15. Oktober 1923Riverside BluesKing Oliver’s Jazz BandT. Dorsey,

R.M. JonesOkeh400348484-aOkeh Recording Session – Chicago, Illinois5.–15. Oktober 1923Sweet Baby DollKing Oliver’s Jazz BandG. W. Thomas, W. LeRoyOkeh82358485-aOkeh Recording Session – Chicago, Illinois5.–15. Oktober 1923Workin’ Man BluesKing Oliver’s Jazz BandJoe OliverOkeh400348486-BOkeh Recording Session – Chicago, Illinois5.–15. Oktober 1923Mabel’s DreamKing Oliver’s Jazz BandIke SmithOkeh82358487-aOkeh Recording Session – Chicago, Illinois15. Oktober 1923Chattanooga StompKing Oliver’s Jazz BandJoe Oliver,

A. Picou.Columbia13003-D81300-3Columbia Recording Session – Chicago, Illinois15. Oktober 1923Junkman BluesKing Oliver’s Jazz Bandaussortiert81301-1 81301-2

81301-3Columbia Recording Session – Chicago, Illinois15. Oktober 1923London (Cafe) BluesKing Oliver’s Jazz Bandaussortiert81302-1 81302-2

81302-3Columbia Recording Session – Chicago, Illinois16. Oktober 1923London (Cafe) BluesKing Oliver’s Jazz BandF. MortonColumbia14003-D81302-5Columbia Recording Session – Chicago, Illinois16. Oktober 1923Camp Meeting BluesKing Oliver’s Jazz BandJoe OliverColumbia14003-D81303-2Columbia Recording Session – Chicago, Illinois16. Oktober 1923New Orleans StompKing Oliver’s Jazz BandLil Hardin,

Louis ArmstrongColumbia13003-D81304-2Columbia Recording Session – Chicago, Illinois7. Oktober 1924MandaFletcher Henderson and His OrchestraEubie Blake, Noble SissleColumbia140092-3Columbia Recording Session – New York City, New York7. Oktober 1924Go ’Long, MuleFletcher Henderson and His OrchestraH. Creamer,

R. KingColumbia228-D140093-2Columbia Recording Session – New York City, New York10.–13. Oktober 1924Tell Me Dreamy EyesFletcher Henderson