Hammerhaus (oberfränkisch: Home-hausE. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 200. Dort nach den Regeln des HONB folgendermaßen transkribiert: „håmehaus“.) ist ein Gemeindeteil des Marktes Thurnau im Landkreis Kulmbach (Oberfranken, Bayern).

Geographie Die Einöde liegt etwas abseits am südlichen Ufer des Friesenbaches. Im Süden grenzt eine bewaldete Anhöhe an. Ein Anliegerweg führt zur Kreisstraße KU 5 (0,3 km nördlich), die nach Döllnitz (1 km westlich) bzw. nach Hutschdorf (0,8 km östlich) verläuft.

Geschichte Hammerhaus wurde 1699 erstmals urkundlich erwähnt. Der Ortsname nahm Bezug auf die in der Nähe befindliche Hammermühle.E. F. v. Guttenberg: Land- und Stadtkreis Kulmbach, S. 52.

Gegen Ende des 18. Jahrhunderts bestand der Ort aus einem Anwesen. Das Hochgericht sowie die Grundherrschaft über das Söldengut übte das Giech’sche Amt Thurnau aus.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 598f.

Mit dem Gemeindeedikt wurde Hammerhaus 1811 dem Steuerdistrikt Thurnau zugewiesen. Mit dem Zweiten Gemeindeedikt (1818) kam der Ort an den Steuerdistrikt Peesten und an die Ruralgemeinde Döllnitz.R. Barth: Kulmbach: Stadt und Altlandkreis, S. 751f. Am 1. Januar 1972 wurde Hammerhaus im Zuge der Gebietsreform in Bayern in den Markt Kasendorf eingegliedert. 1983 erfolgte die Umgemeindung nach Thurnau.

Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1861 1871 1885 1900 1925 1950 1961 1970 1987Einwohner 9 9 5 9 6 5 6 6 4HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Von 1871 bis 1987 werden diese als Wohngebäude bezeichnet. 1 1 1 1 1 1Quelle

Religion Hammerhaus ist evangelisch-lutherisch geprägt und nach St. Johannes der Täufer (Kasendorf) gepfarrt.

Literatur

Weblinks

Fußnoten

Kategorie:Ortsteil von Thurnau Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Kulmbach Kategorie:Ersterwähnung 1699