Das Acheson-Verfahren ist ein Graphitierungsverfahren, das der Herstellung von Siliciumcarbid in Carbidöfen dient. Es wurde von Edward Goodrich Acheson erfunden und nach ihm benannt.
Durchführung Im Acheson-Verfahren wird ein langer Stab aus Kunstkohlenstoff-Formkörpern in pulverisierten Koks und Sand eingebettet. Die Formkörper werden an Elektroden angeschlossen und es wird eine elektrische Spannung angelegt, dass Strom fließen kann. Der Carbidofen wird nun mit Hilfe des elektrischen Stroms auf 2200–2400 °C erhitzt, so steht genug Energie zur Verfügung, um in einer endothermen Reaktion aus Siliciumdioxid hexagonales α-Siliciumcarbid herzustellen:
Reinheit des Carbids Das entstehende Siliciumcarbid ist von unterschiedlicher Reinheit. Hochreines Siliciumcarbid ist farblos, technisches Siliciumcarbid ist wegen vorhandener Verunreinigungen oft dunkel verfärbt. Grad der Reinheit (in %)Farbe99,8hellgrün99,5dunkelgrün99schwarz< 99grau
Literatur
Kategorie:Chemisch-technisches Verfahren Kategorie:Silicium