Stettener Weinberg ist ein mit Verordnung des Regierungspräsidiums Tübingen vom 14. September 1990 ausgewiesenes Naturschutzgebiet mit der Nummer 4.173.
Lage Das Naturschutzgebiet befindet sich im Naturraum Südwestliches Albvorland. Es grenzt östlich an den Stadtteil Stetten der Stadt Haigerloch. Es ist Teil des FFH-Gebiets Nr. 7619-311 Gebiete zwischen Bisingen, Haigerloch und Rosenfeld.
Schutzzweck Laut Verordnung ist der wesentliche Schutzzweck die Erhaltung eines vielfältig strukturierten Landschaftsteiles des mittleren Eyachtales mit der daran gebundenen extensiven landwirtschaftlichen Nutzung als Lebensraum für gefährdete und geschützte Tier- und Pflanzenarten sowie als kulturhistorisches Relikt. Von besonderer ökologischer und landschaftsästhetischer Bedeutung sind hierbei: die Halbtrockenrasen und Wacholderheiden; die Flachmoore und Quellsümpfe; die Waldsäume; die Feldhecken und Einzelbäume.
Flora und Fauna Im Gebiet wurden 191 Pflanzen- und 45 Vogelarten gezählt. In den Quellsumpfbereichen des Schutzgebiets wurden fünf gefährdete Pflanzenarten gefunden: Sumpf-Stendelwurz, Sumpf-Dreizack, Breitblättriges Wollgras, Davalls Segge und Entferntährige Segge. In den Halbtrockenrasen des Gebiets kommt die Bienen-Ragwurz vor. In den Hecken und Gebüschen der Wacholderheide wurden beobachtet: Rotmilan, Braunkehlchen, Heidelerche und Neuntöter.
Siehe auch Liste der Naturschutzgebiete in Baden-Württemberg Liste der Naturschutzgebiete im Zollernalbkreis
Literatur Regierungspräsidium Tübingen (Hrsg.): Die Naturschutzgebiete im Regierungsbezirk Tübingen. Thorbecke, Stuttgart 2006, ISBN 978-3-7995-5175-5.
Weblinks
mit Schutzgebietsverordnung und Karte
Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa Kategorie:Naturschutzgebiet im Zollernalbkreis Kategorie:Schutzgebiet in Haigerloch Kategorie:Schutzgebietsgründung 1990