Theodor Franken (* 31. März 1811 in Geilenkirchen, Département de la Roer; † 28. Mai 1876 in Düsseldorf) war ein deutscher Genremaler der Düsseldorfer Schule.

Leben mini|Familienidyll in der Stube mini|hochkant|Grabstein für Theodor und Franziska Franken auf dem nördlichen Teil des Golzheimer Friedhofs (2019) Franken studierte in den Jahren 1829 bis 1831 an der Kunstakademie Düsseldorf. Dort war insbesondere der Porträtmaler Heinrich Christoph Kolbe sein Lehrer.Vgl. Nrn. 3655–3657 im , Webseite im Portal archive.nrw.de (Landesarchiv Nordrhein-Westfalen). Ab 1831 stellte er in Düsseldorf aus, dabei debütierte er mit einem Selbstporträt.Johann Josef Scotti: Die Düsseldorfer Maler-Schule, oder auch Kunst-Akademie in den Jahren 1834, 1835 und 1836, und auch vorher und nachher. Schreiner, Düsseldorf 1837, S. 117, Nr. 43 (Digitalisat)

Vor 1841 heiratete er in die Familie von Franziska Kux (1808–1891) ein. Zusammen mit ihrer Familie verkaufte er 1841 den „Deuzerhof“ in Bilk.Verkauf des Deutzerhofes zu Bilk - am Dienstag den 20. April 1841 und am folgenden Tage der in der Gemeinde Unterbilk so genannte Deuzerhof nebst den dazugehörigen Gemeinden Unterbilk, Stoffeln und Flehe, so wie Bilker und Hammerfelde Parzellen verkauft werden. Veräußerer unter e) Maler Theodor Franken und Franziska, geborene Kux zu Düsseldorf, in Düsseldorfer Zeitung (No. 45), Beilage vom 14. Februar 1841. Eine Szene, die in diesem Ort verortet werden könnte, beschreibt das Bild Die Dorfpolitiker anschaulich. Um 1844 wohnten sie auf der Bolkerstraße 565.Theodor, Bolkerstraße 565, in: Vollständiger Adreß-Kalender und Wohnungs-Anzeiger der Stadt Düsseldorf 1844, S. 34. Vermutlich wurde dieses Haus in den 1850er Jahren zu der Anschrift Alleestraße 23 an der Ecke zur Communicationsstraße (Bolkerstraße),Franken, Theodor, Alleestraße 23, in: Adreßbuch der Oberbürgermeisterei Düsseldorf, zusammengestellt am 1. Juli 1863, S. 38. in welchem seine Frau mit ihrer Schwester Helene das Geschäft der Geschwister Kux für Putz- und Modewaren führte.Franken, Theodor, Maler, Alleestraße 436; Franken, Theodor, Ehefrau, Modehändlerin Firma: Geschw. Kux, Alleestraße 436, in: Adreß-Buch der Bürgermeisterei Düsseldorf 1855, S. 36. Bis zu seinem Tod im Jahr 1876 verblieb Theodor Franken in Düsseldorf und wirkte als Genremaler.

Werke Altargemälde Himmelfahrt Mariae in der Kirche St Mariä Himmelfahrt in Geilenkirchen, 1832 Bildnis Papst Gregor XVI., 1837unter „Miszellen“ (Gemischtes), Blätter für Scherz und Ernst vom 28. Januar 1838 uni-duesseldorf.de Das Gebet vor dem Essen, 1837 Die Dorfpolitiker, um 1840Village Politicians (Die Dorfpolitiker), Webseite im Portal alamy.com, abgerufen am 30. Juni 2017. Tischgebet (Gebet vor dem Essen), 1842 Ein junges Paar und ihre Kinder, 1849 Familienidyll in der Stube, 1849 Gentleman Reclining on a SofaGentleman Reclining on a Sofa, Webseite im Portal kunstkopie.de, abgerufen am 30. Juni 2017. Zwei junge Mädchen beim heimlichen Lesen eines Briefes, 1863Zwei junge Mädchen beim heimlichen Lesen eines Briefes, Website im Portal mutualart.com, abgerufen am 4. Mai 2019.

Literatur Franken, Theodor. In: Friedrich von Boetticher: Malerwerke des neunzehnten Jahrhunderts. Beitrag zur Kunstgeschichte. Band I, Dresden 1891, S. 321.

Weblinks

Theodor Franken, Datenblatt im Portal rkd.nl (Rijksbureau voor Kunsthistorische Documentatie) Theodor Franken, Auktionsresultate im Portal artnet.de

Einzelnachweise

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