Nessa Cohen (geboren am 11. Dezember 1884 in New York City als Helen Nessa Cohen; gestorben am 16. Dezember 1976 ebenda) war eine US-amerikanische Bildhauerin.American Jewish Committee; Jewish Publication Society of America. American Jewish year book. American Jewish Committee; 1922. S. 129. Sie stellte unter anderem auf der International Exhibition of Modern Art 1913 aus und nahm an den Kunstwettbewerben der Olympischen Sommerspiele 1928 in Amsterdam teil.
Frühes Leben mini|Nessa Cohen: Sunrise, Bronze, 1913 auf der Armory Show ausgestellt Helen Nessa Cohen wurde am 11. Dezember 1884 in New York City geboren. Ihre Eltern waren Pauline und Adolph Cohen, der aus Deutschland kam und Rechtsanwalt war. Beide Eltern hatten deutsche und russische Vorfahren. Zudem hatte Cohen eine ältere Schwester namens Sadie.Record for Helen N. Cohen. 1900 Manhattan, New York, New York; Roll: 1120; Page: 8A; Enumeration District: 0879; FHL microfilm: 1241120. United States of America, Bureau of the Census. Twelfth Census of the United States, 1900. Washington, D.C.: National Archives and Records Administration, 1900. T623, 1854 rolls.Record for Helen Cohen - born December 11, 1884 and died December 1976. Social Security Administration. Social Security Death Index, Master File. Social Security Administration.
Ausbildung Nach ihrem Abschluss auf dem Barnard College studierte Cohen gemeinsam mit James Earle Fraser Bildhauerei an der Art Students League of New York und am privaten College Cooper Union. Außerdem studierte sie gemeinsam mit Charles Despiau und Charles Malfray in Paris. Chris Petteys: Dictionary of Women Artists, G K Hill & Co. publishers, 1985.
Karriere Vor 1913 stellte das American Museum of Natural History Cohen Gelder zur Verfügung, sodass sie und andere Künstler in den Südwesten der Vereinigten Staaten verreisen konnten, um mit Menschen sechs verschiedener Indianerstämme in Kontakt zu treten und deren Kleidung und Eigenheiten zu erfassen. Zu den in diesem Zusammenhang entstandenen Werken gehörte Cohens bekannte Bronze-Skulptur Sunrise. Sie präsentierte dem Museum Skizzen, sodass ihre Fähigkeiten beurteilt werden konnten, bevor sie wieder in den Südwesten geschickt wurde; danach entstand ihr Werk Hopi Relay Runner.. The Museum of American Studies. University of Virginia, abgerufen am 7. Februar 2014.
Cohen zeigte drei Werke auf der International Exhibition of Modern Art 1913 in New York: Zwei Gipswerke (Age und Portrait) und die Bronzestatue Sunrise. Milton W. Broen: The Story of the Armory Show, The Joseph H. Hirshhorn Foundation, 1963, S. 232.
Sunrise wurde 1916 auf der Annual American Exhibition in Chicago ausgestellt, gemeinsam mit den Bronzestatuen The Velvet Cap, Joy und Card tray: Hospitality.Art Institute of Chicago. Annual American Exhibition [of] Paintings and Sculpture. The Art Institute of Chicago. 1916.
Cohen war Mitglied der National Sculpture Society und stellte dort 1923 das Werk Moment Musicale der Gesellschaft vor. Sie war zudem Mitglied der National Association of Women Painters and Sculptors, der New York Architectural League und der Society of Independent Artists.National Sculpture Society, Exhibition of American Sculpture Catalogue, National Sculpture Society, NY 1923, S. 258, 327
Im Jahr 1928 nahm sie in Amsterdam an den Kunstwettbewerben der Olympischen Sommerspiele in der Disziplin „Bildhauerkunst/Statuen“ teil, errang jedoch mit ihrer Statue Hopi Estafette (Coureur) keine Medaille. Sie unternahm außerdem Reisen nach Italien und Frankreich.YIVO Archives. Guide to the YIVO Archives. M.E. Sharpe; 1998. ISBN 978-0-7656-0130-8. p. 56.
Tod Cohen starb im Dezember 1976, wenige Tage nach Vollendung ihres 92. Lebensjahres in New York City. Sie errichtete für die Art Students League of New York den The Nessa Cohen Memorial Fund, einen Fonds, aus dem Kunststudenten Fördermittel für Unterkunft, Ausbildung und Reisekosten erhalten können.Art Students League (New York, N.Y.) The Art Students League. The League; 1978. S. 23.Schoolhouse Partners LLC: Directory of Research Grants 2008. AuthorHouse, 2008, ISBN 978-1-434-34698-8, S. 87 ().
Werke (Auswahl) Age, Gips Card tray: Hospitality Group of Indians of Southwestern United States, American Museum of Natural History. Joy Navajo Watching Women at Work Portrait, Gips Sunrise, Bronze, Havana, Cuba The Velvet Cap
Einzelnachweise
Kategorie:Bildhauer (Vereinigte Staaten) Kategorie:US-Amerikaner Kategorie:Geboren 1884 Kategorie:Gestorben 1976 Kategorie:Frau