Mischendorf (, , ) ist eine Gemeinde mit Einwohnern (Stand ) im Burgenland im Bezirk Oberwart in Österreich.
Geografie Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Im Norden bildet die Pinka, die rund 270 Meter über dem Meer liegt, die Gemeindegrenze. Von dieser steigt das Land nach Südwesten auf 360 Meter an. Fast die Hälfte der Fläche wird landwirtschaftlich genutzt, knapp vierzig Prozent sind bewaldet.
Gemeindegliederung Das Gemeindegebiet umfasst folgende sechs Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand ):
Großbachselten () Kleinbachselten () Kotezicken () Mischendorf () Neuhaus in der Wart () Rohrbach an der Teich ()
Deutscher OrtsnameUngarischer OrtsnameKroatischer OrtsnameRoman OrtsnameGroßbachseltenNagykarasztos-Bari BoslinaKleinbachseltenKiskarasztos-Tikni BoslinaKotezickenSárosszék--MischendorfPinkamiskeMiškaMischkaNeuhaus in der WartŐridobraDubravaKrobidoafRohrbach an der TeichJobbágyújfaluLorbicaOrbica
Nachbargemeinden
Geschichte Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Pinkamiske verwendet werden. Nach Ende des Ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes).
Bevölkerungsentwicklung
2026 wurde der Tiefstand von 1425 Menschen in Mischendorf erreicht. (Stand 2026)
Kultur und Sehenswürdigkeiten
Katholische Pfarrkirche Mischendorf hl. Ladislaus Katholische Filialkirche Neuhaus in der Wart hl. Antonius von Padua Filialkirche St. Laurentius in Kotezicken
Politik Gemeinderat
mini|Gemeindeamt Mischendorf
Der Gemeinderat umfasst aufgrund der Anzahl der Wahlberechtigten seit 2022 nur noch 19 (davor 21) Mitglieder. + Ergebnisse der Gemeinderatswahlen seit 1997 Partei 2022 2017Land Burgenland: Wahlergebnis Mischendorf 2017 (abgerufen am 11. Jänner 2018) 2012Land Burgenland: Wahlergebnis Mischendorf 2012 (abgerufen am 11. Jänner 2018) 2007Land Burgenland: Wahlergebnis Mischendorf 2007 (abgerufen am 11. Jänner 2018) 2002Land Burgenland: Wahlergebnis Mischendorf 2002 (abgerufen am 11. Jänner 2018) 1997Sti.%M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. Sti. % M. ÖVP58552,3310 628 51,22 11 628 52,07 11 494 40,39 9 601 46,92 10 531 42,24 9 SPÖ53347,679 554 45,19 10 542 44,94 10 684 55,93 12 654 51,05 11 635 50,52 11 FPÖnicht kandidiert 44 3,59 0 36 2,99 0 45 3,68 0 nicht kandidiert 91 7,24 1 Grünenicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert nicht kandidiert 26 2,03 0 nicht kandidiert Wahlberechtigte1414 1546 1604 1630 1646 1626 Wahlbeteiligung85,15 % 86,68 % 84,04 % 82,52 % 85,97 % 86,53 %
Bürgermeister Bürgermeister ist Martin Csebits (ÖVP). Nach dem altersbedingten Rücktritt Johann Wagners (SPÖ), der der Gemeinde seit 1997 vorstand, wurde Brigitte Schendl (SPÖ) am 27. Jänner 2012 vom Gemeinderat zur neuen Bürgermeisterin gewählt.meinbezirk.at vom 1. Februar 2012: Brigitte Schendl ist neue Bürgermeisterin von Mischendorf (abgerufen am 11. Jänner 2017) Die Bürgermeisterdirektwahl am 7. Oktober 2012 verlor sie mit 43,17 % der Wähler gegen Martin Csebits mit 54,49 %. Bei der Bürgermeisterwahl am 1. Oktober 2017 gewann Csebits mit 53,96 % gegen Friedrich Sulyok (SPÖ, 46,04 %). Bei der Wahl 2022 wurde Martin Csebits mit 52,86 Prozent der Stimmen im Amt bestätigt.
Leiterin des Gemeindeamts ist Christine Schneidinger.Gemeinde Mischendorf: Gemeindeverwaltung Großgemeinde Mischendorf (abgerufen am 11. Jänner 2018)
1997–2012: Johann Wagner (SPÖ) 2012–2012: Brigitte Schendl (SPÖ) seit 2012: Martin Csebits (ÖVP)
Wappen 60px Das Gemeindewappen wurde am 19. Juli 2004 von der Burgenländischen Landesregierung verliehen. Blasonierung: „In einem roten, oben durch einen goldenen Arkadengang mit sechs rot hinterlegten Arkadenöffnungen begrenzten Schild ein goldener Grenzwächter.“Gemeinde Mischendorf: Geschichte Mischendorf (abgerufen am 11. August 2019)
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Katastralgemeinde im Bezirk Oberwart