Monika Hirschle (* 1957 in Stuttgart) ist eine deutsche Schauspielerin, Hörspielsprecherin, Theaterautorin und -regisseurin.

Leben Monika Hirschle absolvierte eine Ausbildung zur Augenoptikerin, nahm aber bereits während ihrer Lehrzeit privaten Schauspielunterricht bei Carlo Fuß und Ursula Fuß-Schwarz. Erste Rollen spielte sie ab 1981 am Stuttgarter Theater der Altstadt. Seit 1984 freiberuflich tätig, hatte Hirschle weitere Engagements am Alten Schauspielhaus, in der Komödie im Marquardt, dem "Theater im Westen" am Feuersee in Stuttgart, an der Württembergischen Landesbühne Esslingen oder bei den Freilichtspielen Schwäbisch Hall.Website von Monika Hirschle, abgerufen am 14. Juni 2017

Als Regieassistentin arbeitete Hirschle unter anderem mit Hans Korte und Jutta Wachsmann. Seit 1996 inszeniert sie an der Rems-Murr-Bühne, einer Amateurtheatergruppe in Leutenbach.

Monika Hirschle schreibt Theaterstücke in schwäbischer Mundart und übersetzt Stücke anderer Autoren ins Schwäbische, darunter Keine Leiche ohne Lilly von Jack Popplewell unter dem Titel Koi Leich ohne d’Lilly. Daneben steht sie mit Soloprogrammen auf der Bühne.

Auch für den Hörfunk ist Hirschle umfangreich tätig und spricht häufig in Mundartproduktionen des Südwestrundfunks. Acht Jahre hatte sie als Elfie Eisele ein eigenes Forum im Württemberg-Radio des Süddeutschen Rundfunks.

Für das Fernsehen stand Hirschle mehrfach für verschiedene Tatort-Folgen vor der Kamera. Einem größeren Fernsehpublikum bekannt wurde sie auch als Emma Martinek in vielen Folgen der Serie Samt und Seide. Ab 2009 spielte sie in allen Folgen der Mundartserie Laible und Frisch.

Monika Hirschle lebt in Stuttgart.

Filmografie (Auswahl) 1987: Tatort – Eine Million Mäuse 1988: Tatort – Tödlicher Treff 1991: Die lila Weihnachtsgeschichte 1994: Ein unvergessliches Wochenende – Lissabon 1995: Tatort – Bienzle und die Feuerwand 1999: Tatort – Bienzle und die blinde Wut 2000–2002: Samt und Seide (51 Folgen als Emma Martinek) 2002: Scherbentanz 2003: Der Wald vor lauter Bäumen 2003: Tatort – Bienzle und der Tod im Teig 2005: Tatort – Die Spieler 2008: Der indische Ring 2008: Bloch – Vergeben, nicht vergessen 2009–2010: Laible und Frisch (12 Folgen als Ursula Stammer) 2010: Ein Praktikant fürs Leben 2014: Laible und Frisch: Bühnenreif 2017: Laible und Frisch: Do goht dr Doig

Hörspiele (Auswahl) 1989: Von heute auf morgen – Autoren: Thomas Schmidt und Tobias Geissner – Regie: Hans-Peter Schnicke 1993: ’s Rösle von Seebronn – Autor: Ernst Meier – Regie: Luise Besserer 1994: Des Monschter muss weg – Autor: Peter Jochen Kemmer – Regie: Karin Fischer 1994: Kowalski kommt – Autoren: Ekkehard Skoruppa und Hartmut Volz – Regie: Hans-Peter Schnicke und Ekkehard Skoruppa 1996: Dr Doktor isch he oder Mord in der Nesenbach-Klinik – Autor: Peter Jochen Kemmer – Regie: Ulrich Mihr 1999: Das Dichterhäusle – Autor: Wolfgang Brenneisen – Regie: Thomas Vogel 2000: Rulaman – Autor: David Friedrich Weinland – Regie: Susanne Hinkelbein 2001: Der Spion von Aalen – Autor: Mark Kleber – Regie: Günter Maurer 2002: Hurra, wir bauen ein Zuchthaus – Autorin: Dorothea Keuler – Regie: Susanne Hinkelbein 2003: Der Mann im Futteral – Autor: Martin Schleker – Regie: Günter Maurer 2004: Das Stuttgarter Hutzelmännlein – Autor: Eduard Mörike – Regie: Susanne Hinkelbein 2005: Don Kurt vom Neckar – Autor: Winfried Maier-Revoredo – Regie: Günter Maurer 2006: Dr Teufel em Eck – Autorin: Andrea Noll – Regie: Susanne Hinkelbein 2008: Die schwäbische Sphinx – Autorin: Andrea Noll – Regie: Susanne Hinkelbein 2009: Die Guck – Autorin: Veronika Hinkelbein – Regie: Susanne Hinkelbein 2010: Der Brandstifter – Autor: Jochen Schimmang – Regie: Susanne Hinkelbein 2011: Eisbär-Schwäbisch – Autorin: Andrea Noll – Regie: Susanne Hinkelbein 2013: D’Gsälzbrot-Theorie – Autorin: Andrea Noll – Regie: Susanne Hinkelbein 2013: Räuberleben – Autor: Lukas Hartmann – Regie: Nicole Paulsen 2014: Der selige Herr Eisele – Autor: Peter Jochen Kemmer – Regie: Susanne Hinkelbein 2016: Laible und Frisch – Gut geklaut ist halb gebacken – Autoren: Frieder Scheiffele und Sebastian Feld – Regie: Günter Maurer 2017: Pussimobil – Autorin: Helga Bürster – Regie: Susanne Hinkelbein

Weblinks

Monika Hirschle Website Monika Hirschle Rezension ihres Soloprogramms Gell, Sie sen's?

Einzelnachweise

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