Don’t Kill My Vibe ist der Titel eines Lieds der norwegischen Sängerin Sigrid. Es wurde im Februar 2017 veröffentlicht. Im Mai folgte eine gleichnamige EP mit vier Liedern.

Zum Lied Hauptthematik des Lieds ist das Gefühl, nicht als Person respektiert zu werden.Ilana Kaplan: Sigrid: Don't Kill Her Vibe. Nylon, 13. Mai 2017. Auf nylonmag.de, abgerufen am 3. September 2019. Sigrid äußerte sich in mehreren Interviews zur Entstehungsgeschichte des Lieds:

Mit Don’t Kill My Vibe entstand innerhalb der zwei Tage ein knapp 3-minütiges Poplied, das der klassischen Form Strophe-Chorus-Strophe-Chorus-Bridge-Chorus folgt. Der Text ist in englischer Sprache verfasst, frei übersetzt bedeutet der Titel „Ruinier’ mir nicht meine Laune“:

Das Lied ist bei 74 Schlägen pro Minute in der Tonart B-Dur verfasst.Don’t Kill My Vibe. By Sigrid – Digital Sheet Music. Auf Musicnotes.com, abgerufen am 3. September 2019. Dabei ist Sigrids Stimme auf einem Instrumental, das mit Klavier und Synthesizern entstand, zu hören. Produzent Sjølie spielte gemeinsam mit Tommy Kristiansen das Klavier ein, die Abmischung des Liedes erfolgte durch Martin Skalnes, während Alex Wharton für das Mastering verantwortlich zeichnet.Sigrid – Don’t Kill My Vibe. Auf Genius.com, abgerufen am 3. September 2019.

Musikvideo Das Musikvideo zu Don’t Kill My Vibe wurde unter der Regie von J.A.C.K.Hilton Dresden: Scandinavian Pop Star Sigrid Drops Colorful ‘Don’t Kill My Vibe’ Video. Out Magazine, 31. März 2017. Auf Out.com, abgerufen am 3. September 2019. gedreht und am 31. März 2017 veröffentlicht. Das Musikvideo, das Kritiker als minimalistisch bezeichneten, zeigt die Sängerin vor mehreren verschiedenfarbigen Hintergründen, wie sie zum Lied singt und tanzt. Bis heute klickten über 11 Millionen User das Video auf YouTube an (Stand: September 2019).Sigrid: Sigrid – Don’t Kill My Vibe (Official Video). 31. März 2017. Video auf YouTube.com (3 Minuten), abgerufen am 3. September 2019.

Veröffentlichung Don’t Kill My Vibe wurde am 10. Februar 2017 auf den gängigen Downloadportalen veröffentlicht. Das Artwork zeigt die Sängerin, gekleidet in einer roten Hose und einem weißen T-Shirt mit dem Titel des Songs als Aufschrift, vor einer roten Wand stehen. Weiterhin erschienen akustische Versionen des Lieds sowie verschiedene Remixe, die unter anderem von Gryffin und Jack Garratt stammen. Um das Lied weiter zu bewerben, trat Sigrid in internationalen Formaten, unter anderem bei Later... With Jools Holland,Youtube: Sigrid: Don’t Kill My Vibe, Later... With Jools Holland, 9. Mai 2017 bei der Late Late Show von James CordenYoutube: Sigrid: Don’t Kill My Vibe, The Late Late Show With James Corden, 25. Mai 2017 sowie bei Inas Nacht auf.

Rezeption Kritikerstimmen Die Kritiken zu Don’t Kill My Vibe waren ausnahmslos positiv. Besonders der Chorus des Lieds wurde hervorgehoben, den Kritiker als „majestätisch“Smith, Thomas: New Music Of The Day: Sigrid – Don’t Kill My Vibe, New Musical Express, nme.com (10. Februar 2017) bezeichneten. Jason Liphutz, der Sigrid für Billboard interviewte, nannte das Lied „eine der eingängigsten Singles des Jahres“ (engl.: „one of the year's catchiest singles“)Liphutz, Jason: Sigrid Is Making Essential Pop Music, billboard.com (9. Mai 2017) und verglich es mit der „pop euphoria“ der Schwedin Robyn. Brittany Spanos, die für den Rolling Stone einen Artikel in der Reihe „10 Artists To Know“ im März verfasste schrieb, das Lied zeige wie viel Biss Sigrid in ihrer Stimme habe, sobald der Chorus beginnt. (engl.: „shows how much bite she has in her voice by the time the chorus hits“).Spanos, Brittany: Sigrid | 10 New Artists To Know March 2017, Rolling Stone, rollingstone.com (15. März 2017) Andrew Hannah, der für The Line Of Best Fit einen Artikel über Sigrid verfasste, schrieb: „this track is incredible and you’re not going to escape it.“Hannah, Andrew: Sigrid Confirms Her Superstar Status, And Discusses Explosive Major Label Debut “Don’t Kill My Vibe”, The Line Of Best Fit (10. Februar 2017) (dt.: „Dieses Lied ist unglaublich, und ihr werdet ihm nicht entkommen können.“)

Kommerzieller Erfolg In Sigrids Heimat Norwegen stieg das Lied bis auf Platz 28 der dortigen Singlecharts, im Vereinigten Königreich konnte sich das Lied für eine Woche auf Platz 62 der Charts platzieren. Auf Spotify wurde das Lied über 15 Millionen Mal gestreamt (Stand: Juni 2017).

Einzelnachweise

Kategorie:Popsong Kategorie:Lied 2017