Petersbrunn ist ein Stadtteil von Starnberg im oberbayerischen Landkreis Starnberg.
Der Weiler im Würmtal liegt circa einen Kilometer nördlich von Starnberg auf der Gemarkung Leutstetten am westlichen Talrand unterhalb des Schönbergs. Die Wohnbebauung besteht aus neun Anwesen (Stand 2020) und ist über die Staatsstraße 2063 zu erreichen.
Geschichte Die Siedlung ging hervor aus einer Badeanstalt an der namensgebenden Quelle, die seit dem 16. Jahrhundert nachgewiesen ist und im 18. Jahrhundert zu Kurzwecken ausgebaut wurde. Von den historischen Bauten ist nur noch die Kapelle St. Peter erhalten.
Aus dem Jahr 1513 ist ein Schuldbrief des Herzogs Wilhelm von München überliefert, der für den Bau des Bades eingesetzt wurde. Der kohlen- und salzsäurehaltigen Quelle wurde eine heilsame Wirkung beispielsweise bei Hautkrankheiten, Gicht und Rheuma zugeschrieben.Joseph Anton Eisenmann, Carl Friedrich Hohn: Topographisch statistisches Lexikon vom Königreiche Bayern, 2. Band, Erlangen 1832, Seite 279f
Neben der Kapelle steht ein Mahnmal für den Todesmarsch von KZ-Häftlingen aus dem Konzentrationslager Dachau in den letzten Kriegstagen.Münchner Merkur: Mehr Würde fürs KZ-Marsch-Denkmal, 4. Juni 2014
Am 1. Mai 1978 wurde die bis dahin selbständige Gemeinde Leutstetten mit Petersbrunn und anderen Ortsteilen zu Starnberg eingegliedert.
Sehenswürdigkeiten
Kapelle St. Peter Mahnmal
Siehe auch Schloss Leutstetten Turmhügel Leutstetten Ringwall Schlosshölzl
Weblinks
Einzelnachweise
Kategorie:Ort im Landkreis Starnberg Kategorie:Geographie (Starnberg)