Oleksij Oleksijowytsch Schowkunenko (* in Cherson, Gouvernement Cherson, Russisches Kaiserreich; † 12. März 1974 in Kiew, Ukrainische SSR, Sowjetunion) war ein ukrainisch-sowjetischer Kunstmaler. miniatur|Grab von Schowkunenko auf dem Baikowe-Friedhof Leben Oleksij Schowkunenko kam als Sohn eines Dachdeckers in Cherson zur Welt. 1908 absolvierte er die Kunstschule in Odessa bei Kyriak Kostandi und 1917 schloss er in Sankt Petersburg ein Studium an der Akademie der Künste ab. auf ukrainians-world; abgerufen am 11. Juni 2017 (ukrainisch) Zwischen 1926 und 1935 lehrte er Malerei an Kunstinstituten in Odessa und von 1935 bis 1963 war er Professor am Kiewer Kunstinstitut. Seit 1947 war er ordentliches Mitglied der Russischen Akademie der Künste. Schowkunenko lebte seit 1935 in Kiew und starb dort 1974 89-jährig. Er wurde auf dem Baikowe-Friedhof bestattet.

Werk Schowkunenko malte zahlreiche Porträts, darunter viele von ukrainischen Prominenten wie Iwan Le (1943), Leonid Perwomajskyj (1943), Maksym Rylskyj (1945), Oleh Bohomolez (1945), Natalija Uschwij (1947), Mykola Lyssenko (1947) und Pawlo Tytschyna (1949) sowie Landschaftsgemälde, Stadt- und Industrielandschaften.Eintrag zu Shovkunenko, Oleksii in der Encyclopedia of Ukraine; abgerufen am 10. Juni 2017 (englisch)

Vor der russischen Besatzung von Cherson befand in dem dortigen, nach Schowschunenko benannten Kunstmuseum mit 155 Exponate eine der größten Sammlungen seiner Werke in der Ukraine.Über die Kunstsammlung von Schowkunenko's Werken, auf der Webpräsenz des Chersoner Kunstmuseums benannt nach O. O. Schowkunenko; abgerufen am 11. Juni 2017 (ukrainisch) Im November 2022 teilte der ukrainische Generalstab mit, die russischen Besatzer hätten „alle Kunstgegenstände und sogar die Möbel“ aus dem Museum geplündert.

Weitere seiner Werke befinden sich im Nationalen Kunstmuseum der Ukraine in Kiew. miniatur|Das nach Oleksij Schowkunenko benannte Kunstmuseum der Stadt Cherson

Ehrungen Schowkunenko erhielt eine Vielzahl von Ehrungen und Auszeichnungen. Darunter: 1970 Taras-Schewtschenko-PreisKurzbiografie Oleksij Schowkunenko auf der Webpräsenz des Preiskomitees des Taras-Schewtschenko-Preises; abgerufen am 11. Juni 2017 (ukrainisch) 1944 Volkskünstler der UdSSR LeninordenBiografie Oleksij Schowkunenko auf shovkunenko.keysolution.ru; abgerufen am 11. Juni 2017 (russisch) Orden des Roten Banners der Arbeit Das Kunstmuseum in Cherson trägt seinen NamenWebsite des Chersoner Kunstmuseums benannt nach O. O. Schowkunenko; abgerufen am 11. Juni 2017 (ukrainisch)

Weblinks

Eintrag zu Oleksij Schowkunenko in der Großen Sowjetenzyklopädie (russisch)

Einzelnachweise Eintrag zu Oleksij Schowkunenko in der Kiew-Enzyklopädie; abgerufen am 11. Juni 2017 (ukrainisch)

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