center|350x250px|Zum ersten Mal werden 1944 von der Vereinigung der ausländischen Journalisten in den Vereinigten Staaten die Gewinner des Golden Globe Award verkündet.

Ereignisse 28. Januar: Der eng an den gleichnamigen Roman von Heinrich Spoerl und Hans Reimann angelehnte Spielfilm Die Feuerzangenbowle von Helmut Weiss mit Heinz Rühmann wird mit Erfolg in Berlin uraufgeführt Ende Januar: Zum ersten Mal werden von der Vereinigung der ausländischen Journalisten in den Vereinigten Staaten die Gewinner des Golden Globe Award verkündet. Die ersten Gewinner sind Das Lied von Bernadette von Henry King und Wem die Stunde schlägt von Sam Wood. Am 24. April findet die Uraufführung von Frau ohne Gewissen statt. Diese unter der Regie von Billy Wilder und nach einem Drehbuch von Billy Wilder und Raymond Chandler entstandene Produktion gilt als herausragendes Exemplar des Film noir. Das Rollenschema der Femme fatale wurde durch diesen Film von Barbara Stanwyck entscheidend geprägt. Am 24. Mai verordnete die Reichsfilmkammer, dass die in Wien hergestellten Filme keine mundartliche Sprechweise mehr aufweisen dürften. Man reagierte hiermit spät auf die deutschen Kritiker, die insbesondere Hans Mosers Verständlichkeit stark bemängelten. Die Anweisung, die die Wien-Film an ihre Regisseure weiterleitete, lautete im Wortlaut: „Von unserer vorgesetzten Behörde werde ich darauf hingewiesen, mit besonderer Sorgfalt darauf zu achten, daß in unseren Filmen der Wiener Dialekt oder der Dialekt der Donau- und Alpenreichsgaue so abgestimmt wird, damit unsere Filme dem deutschen Publikum aller Stämme verständlich bleiben.“ 3. Juli: In Baltimore wird das Film-noir-Meisterwerk Frau ohne Gewissen von Regisseur Billy Wilder uraufgeführt. Am 1. September erließen die Nationalsozialisten ein Spielverbot für sämtliche Theater. Kinos durften jedoch weiterbetrieben werden. Aufgrund des Erlasses vom 1. September, und weil viele Kinos bereits durch Bombenangriffe zerstört waren, wurde die Wiener Volksoper ab 6. Oktober für mehrere Monate das zweitgrößte Kino der Stadt mit 1550 Plätzen. 11. Oktober: Mit Otto Premingers Kriminalfilm Laura wird in New York ein Meisterwerk des „Film noir“ uraufgeführt. 15. Dezember: In Prag wird der Film Große Freiheit Nr. 7 von Helmut Käutner mit Hans Albers, Ilse Werner und Hans Söhnker uraufgeführt. Eine Aufführung für Deutschland ist 3 Tage zuvor von der nationalsozialistischen Prüfstelle verboten worden.

Erfolgreichste Filme

Top 10 in den USA Die zehn erfolgreichsten Filme an den US-amerikanischen Kinokassen nach Einspielergebnis. PlatzFilmtitelEinspielergebnis in US-Dollar1.Going My Way6.500.0002.Meet Me in St. Louis5.016.0003.Since You Went Away4.900.0004.Thirty Seconds Over Tokyo4.297.0005.The White Cliffs of Dover4.045.0006.A Guy Named Joe3.970.0007.Hollywood Canteen3.831.0008.To Have and Have Not3.652.0009.Frenchman’s Creek3.500.00010.Bathing Beauty3.284.000

Academy Awards Die diesjährige Oscarverleihung findet am 2. März in Grauman’s Chinese Theatre statt. Moderator ist Jack Benny.

Bester Film: Casablanca von Michael Curtiz Bester Hauptdarsteller: Paul Lukas in Die Wacht am Rhein Beste Hauptdarstellerin: Jennifer Jones in Das Lied von Bernadette Bester Regisseur: Michael Curtiz für Casablanca Bester Nebendarsteller: Charles Coburn in Immer mehr, immer fröhlicher Beste Nebendarstellerin: Katina Paxinou in Wem die Stunde schlägt Beste Musik: Alfred Newman für Das Lied von Bernadette Bestes Drehbuch. Casablanca von Julius J. und Philip G. Epstein

Vollständige Liste der Preisträger

New York Film Critics Circle Award Bester Film: Der Weg zum Glück von Leo McCarey Beste Regie: Leo McCarey für Der Weg zum Glück Bester Hauptdarsteller: Barry Fitzgerald in Der Weg zum Glück Beste Hauptdarstellerin: Tallulah Bankhead in Das Rettungsboot

Weitere Filmpreise und Auszeichnungen National Board of Review: None But the Lonely Heart von Clifford Odets Photoplay Award: Der Weg zum Glück von Leo McCarey (Bester Film), Bing Crosby (Populärster männlicher Star), Greer Garson (Populärster weiblicher Star)

Geburtstage Januar bis März mini|hochkant=0.65|Rutger Hauer (* 23. Januar) mini|hochkant=0.65|Uschi Glas (* 2. März) mini|hochkant=0.65|R. Lee Ermey (* 24. März) mini|hochkant=0.65|Ken Howard (* 28. März)

Januar 1. Januar: Suzy Kendall, britische Schauspielerin 4. Januar: Judy Winter, deutsche Schauspielerin 5. Januar: Peter Zingler, deutscher Schriftsteller und Drehbuchautor († 2022) 10. Januar: William Sanderson, US-amerikanischer Schauspieler 10. Januar: Frank Sinatra junior, US-amerikanischer Schauspieler und Komponist († 2016) 12. Januar: Jay Cocks, US-amerikanischer Drehbuchautor 12. Januar: Brigitte Neumeister, österreichische Schauspielerin († 2013) 16. Januar: Thomas Fritsch, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2021) 16. Januar: Dieter Moebius, schweizerischer Musiker und Komponist († 2015) 22. Januar: Pamela Salem, britische Schauspielerin († 2024) 22. Januar: Angela Winkler, deutsche Schauspielerin 23. Januar: Rutger Hauer, niederländischer Schauspieler († 2019) 28. Januar: Susan Howard, US-amerikanische Schauspielerin 31. Januar: Uwe Kockisch, deutscher Schauspieler († 2025) 31. Januar: Heidi Mahler, deutsche Volksschauspielerin

Februar 1. Februar: Christine Schorn, deutsche Schauspielerin 2. Februar: Claudia Mori, italienische Schauspielerin 4. Februar: Trudy Ship, US-amerikanische Filmeditorin 5. Februar: Thekla Carola Wied, deutsche Schauspielerin 7. Februar: Barrie M. Osborne, US-amerikanischer Produzent und Regisseur 11. Februar: Christine Schuberth, österreichische Schauspielerin 13. Februar: Stockard Channing, US-amerikanische Schauspielerin 13. Februar: Michael Ensign, US-amerikanischer Schauspieler 14. Februar: Ros Drinkwater, britische Schauspielerin, Tänzerin und Fotojournalistin († 2022) 14. Februar: Alan Parker, britischer Drehbuchautor und Filmregisseur († 2020) 21. Februar: Kitty Winn, US-amerikanische Schauspielerin 22. Februar: Jonathan Demme, US-amerikanischer Regisseur († 2017) 23. Februar: Oleg Jankowski, russischer Schauspieler († 2009) 25. Februar: Campbell Armstrong, britischer Schriftsteller und Drehbuchautor († 2013) 25. Februar: Art Rochester, US-amerikanischer Tontechniker 27. Februar: Alan Fudge, US-amerikanischer Schauspieler († 2011) 28. Februar: Kelly Bishop, US-amerikanische Schauspielerin 28. Februar: Wojciech Marczewski, polnischer Regisseur 28. Februar: Colin Nutley, britischer Regisseur 29. Februar: Dennis Farina, US-amerikanischer Schauspieler († 2013)

März 1. März: Steven B. Poster, US-amerikanischer Kameramann 2. März: Uschi Glas, deutsche Schauspielerin 3. März: Lee Holdridge, US-amerikanischer Komponist 3. März: Tatja Seibt, deutsche Schauspielerin 8. März: Regina Ziegler, deutsche Produzentin 11. März: Lutz Mackensy, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher 14. März: Sigi Rothemund, Pseudonym Siggi Götz, deutscher Filmregisseur und Drehbuchautor († 2024) 15. März: Jacques Doillon, französischer Regisseur und Drehbuchautor 20. März: John Cameron, britischer Komponist und Dirigent 21. März: Marie-Christine Barrault, französische Schauspielerin 21. März: Gila von Weitershausen, deutsche Schauspielerin 23. März: Otto Junggeburth, deutscher Schauspieler und Regisseur († 2011) 24. März: R. Lee Ermey, US-amerikanischer Schauspieler († 2018) 28. März: Ken Howard, US-amerikanischer Schauspieler († 2016)

April bis Juni mini|hochkant=0.65|Monica Bleibtreu (* 4. Mai) mini|hochkant=0.65|John Rhys-Davies (* 5. Mai) mini|hochkant=0.65|Marie-France Pisier (* 10. Mai) mini|hochkant=0.65|George Lucas (* 14. Mai)

April 2. April: Martine Brochard, französische Schauspielerin († 2025) 4. April: Craig T. Nelson, US-amerikanischer Schauspieler 5. April: Willeke van Ammelrooy, niederländische Schauspielerin 11. April: John Milius, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor 13. April: Elisabeth Trissenaar, österreichische Schauspielerin († 2024) 16. April: Elmar Wepper, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2023) 18. April: Jana Synková, tschechische Schauspielerin († 2024) 20. April: Michael Mendl, deutscher Schauspieler († 2026) 21. April: Russell Boyd, australischer Kameramann 23. April: Niklaus Schilling, deutscher Regisseur († 2016) 27. April: Cuba Gooding senior, US-amerikanischer Sänger und Schauspieler († 2017) 28. April: Neil Summers, US-amerikanischer Schauspieler und Stuntman († 2025) 29. April: Richard Kline, US-amerikanischer Schauspieler 29. April: Werner Nekes, deutscher Regisseur († 2017) 30. April: Jill Clayburgh, US-amerikanische Schauspielerin († 2010)

Mai 4. Mai: Monica Bleibtreu, österreichische Schauspielerin († 2009) 4. Mai: Roger Rees, britisch-US-amerikanischer Schauspieler († 2015) 4. Mai: Russi Taylor, US-amerikanische Synchronsprecherin († 2019) 5. Mai: Jean-Pierre Léaud, französischer Schauspieler 5. Mai: John Rhys-Davies, britischer Schauspieler 7. Mai: Barbara Baum, deutsche Kostümbildnerin († 2023) 10. Mai: Jim Abrahams, US-amerikanischer Regisseur und Drehbuchautor († 2024) 10. Mai: Marie-France Pisier, französische Schauspielerin († 2011) 14. Mai: Francesca Annis, britische Schauspielerin 14. Mai: George Lucas, US-amerikanischer Regisseur und Produzent 16. Mai: Danny Trejo, US-amerikanischer Schauspieler 19. Mai: Peter Mayhew, britisch-amerikanischer Schauspieler († 2019) 19. Mai: Frank Pellegrino, US-amerikanischer Schauspieler († 2017) 25. Mai: Frank Oz, britischer Regisseur 28. Mai: Sondra Locke, US-amerikanische Schauspielerin († 2018) 29. Mai: Helmut Berger, österreichischer Schauspieler († 2023)

Juni 1. Juni: Robert Powell, britischer Schauspieler 2. Juni: Marvin Hamlisch, US-amerikanischer Komponist († 2012) 4. Juni: Astrid Bless, deutsche Synchronsprecherin und Schauspielerin († 2009) 4. Juni: Patrick Préjean, französischer Schauspieler 5. Juni: Richard Dindo, Schweizer Dokumentarfilmer († 2025) 9. Juni: Brigid Bazlen, US-amerikanische Schauspielerin († 1989) 11. Juni: Roscoe Orman, US-amerikanischer Schauspieler 14. Juni: Joe Grifasi, US-amerikanischer Schauspieler 22. Juni: Helmut Dietl, deutscher Regisseur und Drehbuchautor († 2015) 22. Juni: Volker Koepp, deutscher Dokumentarfilmer 24. Juni: Ticky Holgado, französischer Schauspieler († 2004) 25. Juni: Gary David Goldberg, US-amerikanischer Drehbuchautor und Regisseur († 2013) 29. Juni: Gary Busey, US-amerikanischer Schauspieler 29. Juni: Rudolf Knor, österreichischer Schauspieler

Juli bis September mini|hochkant=0.65|Jeffrey Tambor (* 8. Juli) mini|hochkant=0.65|Geraldine Chaplin (* 31. Juli) mini|hochkant=0.65|Jacqueline Bisset (* 13. September) mini|hochkant=0.65|Michael Douglas (* 25. September)

Juli 5. Juli: Geneviève Grad, französische Schauspielerin († 2024) 8. Juli: Jeffrey Tambor, US-amerikanischer Schauspieler 12. Juli: Ulf Stark, schwedischer Schriftsteller und Drehbuchautor († 2017) 15. Juli: Jan-Michael Vincent, US-amerikanischer Schauspieler († 2019) 17. Juli: Jean-Claude Brisseau, französischer Regisseur, Drehbuchautor und Schauspieler († 2019) 17. Juli: Catherine Schell, britische Schauspielerin 18. Juli: Sverre Anker Ousdal, norwegischer Schauspieler († 2025) 21. Juli: Tony Scott, britischer Regisseur († 2012) 22. Juli: Peter Jason, US-amerikanischer Schauspieler 24. Juli: Lothar Lambert, deutscher Regisseur 31. Juli: Geraldine Chaplin, US-amerikanisch-britische Schauspielerin 31. Juli: Sherry Lansing, US-amerikanische Schauspielerin und Produzentin

August 1. August: Nicoletta Machiavelli, italienische Schauspielerin († 2015) 1. August: Andrew G. Vajna, ungarisch-US-amerikanischer Produzent († 2019) 4. August: Richard Belzer, US-amerikanischer Komiker und Schauspieler († 2023) 7. August: John Glover, US-amerikanischer Schauspieler 7. August: David Rasche, US-amerikanischer Schauspieler 8. August: Peter Biziou, britischer Kameramann