Kugelmühle ist ein Wohnplatz der Stadt Herrieden im Landkreis Ansbach (Mittelfranken, Bayern). Kugelmühle liegt in der Gemarkung Rauenzell.
Geografie Die ehemalige Einöde besteht heute aus fünf Wohn- und zwölf Nebengebäuden. Sie liegt am Rösgraben, einem rechten Zufluss des Schreinermühlbachs, der seinerseits ein rechter Zufluss der Altmühl ist. Im Osten grenzt der Steinbachforst an, im Westen überwiegend Ackerland. Eine Gemeindeverbindungsstraße führt nach Rauenzell (0,6 km südwestlich) bzw. zur Kreisstraße AN 55 (0,1 km westlich), die nach Rös (1,7 km nördlich) bzw. nach Rauenzell zur Staatsstraße 2249 verläuft (0,9 km südwestlich).
Geschichte Der Ort lag im Fraischbezirk des eichstättischen Oberamtes Wahrberg-Herrieden. Die Mahlmühle hatte das Kastenamt Herrieden als Grundherrn.J. K. Bundschuh: Geographisches Statistisch-Topographisches Lexikon von Franken, Bd. 3, Sp. 245. Von 1797 bis 1808 unterstand der Ort dem Justiz- und Kammeramt Ansbach.
Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde die Kugelmühle dem 1808 gebildeten Steuerdistrikt Rauenzell zugeordnet. Sie gehörte auch der wenig später gegründeten Ruralgemeinde Rauenzell an. Nach 1888 wird der Ort nicht mehr aufgelistet.
Am 1. Juli 1971 wurde Kugelmühle im Zuge der Gebietsreform in Bayern nach Herrieden eingemeindet.
Einwohnerentwicklung Jahr 1818 1836 1840 1861 1871 1885 Einwohner 4 5 5 4 8 HäuserEs sind nur bewohnte Häuser angegeben. Im Jahre 1818 wurden diese als „Feuerstellen“ bezeichnet, 1840 als „Häuser“ sowie 1836 und 1885 als „Wohngebäude“. 1 1 1 2 Quelle
Religion Der Ort ist römisch-katholisch geprägt und bis heute nach Mariä Heimsuchung (Rauenzell) gepfarrt. Die Einwohner evangelisch-lutherischer Konfession waren ursprünglich nach Sommersdorf gepfarrt, seit Mitte des 20. Jahrhunderts ist die Pfarrei Christuskirche (Herrieden) zuständig.
Literatur
Weblinks
Fußnoten
Kategorie:Geographie (Herrieden) Kategorie:Einzelsiedlung im Landkreis Ansbach