Fressac ist eine südfranzösische Gemeinde im Zentrum des Départements Gard in der Region Okzitanien mit Einwohnern (Stand ). Sie wird vom Bach Conturby durchflossen.

Lage Fressac liegt am Oberlauf des Conturby ca. 14 km (Fahrtstrecke) nordwestlich der Kantonshauptstadt Quissac in den südlichen Ausläufern der Cevennen in einer Höhe von ca. 210 m ü. d. M.Fressac – Karte mit Höhenangaben Nächstgelegene Großstadt ist Montpellier (ca. 59 km südlich). Das Klima ist gemäßigt; Regen fällt verteilt über das ganze Jahr.Quissac/Fressac – Klimatabellen

Wirtschaft Die Bewohner der Gemeinde lebten jahrhundertelang als Selbstversorger von Ackerbau und Viehzucht (Schafe, Ziegen). Heute sind die Forstwirtschaft und der Tourismus von Bedeutung.

Geschichte Die Burg von Fressac war sowohl in den Hugenottenkriegen (1562–1598) als auch im Kamisardenaufstand (1702–1704) von strategischer Bedeutung.Fressac – Château

Bevölkerungsentwicklung Jahr 1800 1851 1901 1954 1999 2017 Einwohner 129 120 98 69 87 162 Der kontinuierliche Rückgang der Einwohnerzahlen seit der Mitte des 19. Jahrhunderts ist im Wesentlichen auf die Mechanisierung der Landwirtschaft und den damit einhergehenden Verlust an Arbeitsplätzen zurückzuführen. Diese Entwicklung kam erst in den 1990er Jahren zum Stillstand als sich einige Neusiedler aus Quissac und Umgebung hier niederließen.

Sehenswürdigkeiten mini|hochkant=1.3|Brücke über den Conturby, Fundort von Ammoniten etc. Die circa eineinhalb Kilometer südwestlich des Ortes auf einer circa 100 Meter hohen Anhöhe gelegene ehemalige Burg (Château de Fressac) entstand im 13. Jahrhundert und war ca. 450 Jahre lang bewohnt. Zuletzt spielte sie eine Rolle als königliche Festung während des Kamisardenaufstands (1702–1704). Die Burgruine mit ihrem imposanten Bergfried (donjon) wurde im Jahr 1992 zum Monument historique erklärt. In einer Felsplatte nahe der Brücke über den Fluss Conturby finden sich fossile Spuren von Ammoniten etc.

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Einzelnachweise

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